Regelmäßig wurden die Kontakte über den gesetzlich verbotenen Cold Call mit der „Tatwaffe Telefon“ angebahnt.
Nach einem Besuch der Büros der Swisskontor am Kurfürstendamm wurde den Interessenten erklärt, sie könnten an einem Steuersparprogramm teilnehmen.
Dazu sei der Erwerb einer Immobilie notwendig. Durch die steuerlichen Vergünstigungen und die Mieteinnahmen werde sich das Ganze gleichwohl praktisch von alleine rechnen. Nach 10 Jahren könne die Wohnung mit Gewinn wieder verkauft werden.
Die Interessenten erwarben dann meist eine Wohnung der Grüezi oder von TK Immobilien.
Die Aussagen, die Wohnungen würden sich durch die steuerlichen Vergünstigungen und den Mieteinnahmen praktisch von alleine tragen, sind regelmäßig „ins Blaue hinein“ abgegeben. Die monatlichen Belastungen sind deutlich höher. Der Verkauf nach 10 Jahren erscheint illusorisch.
Die Falschberatung der Mitarbeiter der Swisskontor muss sich die Verkäuferseite grundsätzlich zurechnen lassen. Im Ergebnis werden die Käufer so gestellt, als hätten sie die Wohnung nicht erworben. Keine Wohnung mehr. Kein Kredit mehr.
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