Die Insolvenz der Heli kommt nicht überraschend. Schon seit einiger Zeit sind Absetzbewegungen festzustellen. Zunächst die Bestellung von Till Ratzow zum neuen Geschäftsführer der Heli. Es folgten eine Reihe von Sitzverlegungen und Übertragung diverser Objekte von der Heli auf die Wohnprojekt 24.
Die Heli hatte über Jahre auf dem Leipziger Markt Bestandsimmobilien an ahnungslose Anleger verkauft. Sie hat sich dabei diverser Vertriebe bedient, wie der Wirtschaftskanzlei Hennig und Kollegen, Via Vita, oder auch der MCL.
Besonders dreist war die schriftliche Erklärung der Heli in den Kaufverträgen, die Wohnung sei zu € 5,11 pro qm. Vermietet. Diese Aussage war in allen uns bekannten Fällen falsch. Wir haben keinen einzigen Mietvertrag vorgelegt bekommen, wo die Miete tatsächlich € 5,11 pro qm betragen hat. Regelmäßig lag sie um mehr als einen Euro darunter. Entsprechend haben Resch Rechtsanwälte die Heli auf Rückabwicklung und Schadloshaltung verklagt und auch durchgehend gewonnen. Dass die Heli unter der Last dieser finanziellen Last zusammenbrechen würde, war zu befürchten.
Was ist zu tun?
Ansprüche gegen die Heli sind schwerlich mit hinreichender Aussicht auf Erfolg durchsetzbar. Zu prüfen bleibt aber, inwieweit Ansprüche gegen die finanzierenden Banken bestehen.