Der Verkauf dieser Immobilien erfolgt über externe Vertriebe.
Die Verkaufsmethoden dieser Firmen sind nicht immer seriös. So wird die Kontaktaufnahme vielfach über einen unerlaubten „Cold Call“ vorgenommen, den die Verbraucherzentrale in Berlin als „Tatwaffe Telefon“ bezeichnet.
Dem Angerufenen wird dann bei einem Termin im Büro des Vertriebes erklärt, er könne sich an einer Immobilie beteiligen, die sich durch die steuerlichen Vergünstigungen und die Mieten fast von alleine trägt. Nach 10 Jahren werde diese Immobilie mit Gewinn wieder verkauft. Diese Aussagen sind regelmäßig „ins Blaue hinein“ abgegeben. Der Verkauf nach 10 Jahren erscheint illusorisch. Damit läuft das Immobilienengagement über die übliche Laufzeit eines Immobiliendarlehens von rund 30 Jahren.
Der Vertrieb ist verpflichtet, den Interessenten wahrheitsgemäß und vollständig über alle für ihn wichtigen Aspekte aufzuklären. Die Falschberatung muss sich der Verkäufer grundsätzlich zurechnen lassen. Der Verkäufer ist dann verpflichtet, den Käufer so zustellen, als hätte dieser die Wohnung nie erworben.
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