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02.12.2011, Berliner Umschau

Berliner Umschau: Vorwürfe gegen Berlins neuen Justizsenator Braun

Kaum im Amt, sieht sich Berlins Justizsenator Michael Braun bereits mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Der Anwalt und Chef der Verbraucherzentrale Brandenburg, Jochen Resch, wirft dem bisher u.a. als Notar tätigen Braun nach Zeitungsberichten vor, am "grauen Immobilienmarkt" mitverdient zu haben. Ihm seien demnach eine Reihe von Fällen bekannt, bei denen Brauns Kanzlei Immobilienverkäufe beglaubigt haben soll, bei denen die Käufer Zeitdruck ausgesetzt gewesen wären. Diese seien übervorteilt worden.

 Braun wies die Anschludigungen mittlerweile "ausdrücklich als unrichtig zurück. Abgesehen davon, dass auch in der Öffentlichkeit konkrete Einzelfälle nicht benannt werden, bin ich aufgrund der notariellen Schweigepflicht daran gehindert, gegebenenfalls zu diesen Stellung zu nehmen", so der Senator. Er habe sich an die Notarkammer "als der bisher für mich zuständigen Standesaufsicht gewandt und sie gebeten, mit der der Notarkammer gegebenen Autorität und Unabhängigkeit die gegen mich erhobenen Anwürfe zu überprüfen und zu bewerten."

 

BERLINER UMSCHAU-Meldung vom 02.12.2011 - 14:05 Uhr

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