Konkret geht es zum Beispiel um den mutmaßlich weit überteuerten Verkauf einer 55-Quadratmeterwohnung in der Kreuzberger Urbanstraße im Jahr 2007. Der Käufer - ein Tierpfleger aus Wedding - soll von der inzwischen insolventen Vertriebsfirma Swiss Kontor in zwei Beratungsgesprächen zum Kauf überredet worden sein, ohne die Wohnung je gesehen zu haben. Am Ende des zweiten Beratungsgespräches wurde er nach eigenen Angaben direkt zur Kanzlei von Michael Braun gefahren, der das Kaufangebot beurkunde habe. Juristisch ist das nicht zu beanstanden, moralisch dagegen schon.
Beitrag von Boris Hermel