Es wurden Inhaber-Teilschuldverschreibungen mit einer festen Verzinsung von 8,25% pro Jahr angeboten.Im Emissionsprospekt wird eine Kapitalgarantie durch eine Depotbank versprochen. Für die Beteiligung I bis III ist die AMB Amro Bank, später dann sind in den Prospekten für die Beteiligung IV bis V die Societe Generale und die Credit Suisse genannt. Die Banken allerdings erklärten gegenüber dem Deutschen Institut für Anlegerschutz (DIAS) schriftlich, daß es keine diesbezügliche Kooperation mit der VermögensGarant gebe. Die VermögensGarant sei sogar schon von der Credit Suisse abgemahnt worden und habe eine entsprechende Unterlassungserklärung unterzeichnet, nicht weiter mit diesen Angaben zu werben. Am 21.06.2005 erstattete DIAS gegen die Verantwortlichen der Vermögensgarant Strafanzeige wegen Prospektbetrugs.
Am 25.07.2005 stand ein Möbelwagen vor der Tür der VermögensGarant, was die Anleger befürchten ließ,daß sich die Verantwortlichen "aus dem Staub" machten, so die Süddeutsche Zeitung vom 26.07.2005. Am 27.07.2005 wurden mehrere Geschäftsräume und Büros des Unternehmens von der Staatsanwaltschaft Berlin dem LKA Berlin und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistung (BAFIN) durchsucht und mögliches Beweismaterial sichergestellt.
Zigtausend Anleger zittern um ihre Ersparnisse!
Die fristgerechten vierteljährigen Zahlungen an die Anleger blieben aus! Gegen die VermögensGarant laufen bereits zahlreiche Strafanzeigen wegen Kapitalanlagebetrugs. Wir vertreten Mandanten, die mit der VermägensGarant AG Berlin Verträge abgeschlossen haben und können allen Geschädigten nur raten, schnellstens zu handeln und Kontakt zu uns aufzunehmen!
Vermögensgarant zahlt nicht!
Am 20.12.2005 sind der VermögensGarant in 18 Fällen, nach außerordentlicher Kündigung der Beteiligung, die Inhaberschuldverschreibungen präsentiert worden. Die VermögensGarant hat trotz dieser Vorlage der Urkunden keine Zahlung geleistet.Der neue Vorstand, der sich als Herr Fortun vorstellte, gab für die Zahlungsverweigerung keine Gründe an.Nun ist die Erhebung der Zahlungsklage erforderlich.
Mittlerweile ist die Firma Vermögensgarant insolvent! Nach Auskunft der Rechtsanwälte Holthoff-Pförtner, anwaltliche Vertreter der Vermögensgarant AG, hat der Vorstand am 19.01.06 einen Insolvenzantrag gestellt. Dieser Antrag ist offenbar die Reaktion auf die Beschlagnahme sämtlicher Konten der Vermögensgarant durch die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin. Der Insolvenzplan des Insolvenzverwalters RA Wienberg ist im Erörterungs- und Abstimmungstermin am 07.08.2007 vor dem Amtsgericht Charlottenburg einstimmig von den Gläubigern angenommen worden. In dem Termin hat der Insolvenzverwalter nochmals die Vorteile des Insolvenzplanverfahrens hervorgehoben und verdeutlicht, dass nur so eine schnelle und möglichst hohe Auszahlung an die Gläubiger erreicht werden kann. Die Gläubiger der VG VermögensGarant AG erhalten eine Ausschüttung in Höhe von 40% des im Insolvenzverfahren festgestellten Anspruchs und einen Schadensersatz für Kosten und Zinsen in Höhe von 3% des Anlagebetrages.
Die Auszahlung wird voraussichtlich noch im September erfolgen.
Landgericht Berlin verurteilt Vorstand und Aufsichtsrat!
Das Landgericht Berlin hat, nachdem bereits ein Versäumnisurteil gegen ein Mitglied des Aufsichtsrates der Vermögensgarant AG ergangen war, nun auch den ehemaligen Vorstand der Firma sowie ein weiteres ehemaliges Mitglied zum Schadenersatz verurteilt. Die Angaben im Verkaufsprospekt seien irreführend, wofür auch grundsätzlich der Aufsichtsrat haftet.
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