Wir vertreten Anleger, die sich an der Internationale Sachwertplanfonds GmbH & Co. KG ( ISP GmbH & Fonds KG ) aus Landshut beteiligt haben. Ziel dieses Fonds ist es, ein Kapital von 30.262.000,00 Euro einzuwerben. Von dieser Gesamtbeteiligungshöhe sollen rund 60% bis 65% in Immobilien und 30% bis 35% in Investmentfonds angelegt werden. Weiche Kosten sind in Höhe von 6,5 Millionen Euro ausgewiesen und machen damit immerhin 21 % des Gesamtvolumens aus. Hinzu kommt ein Agio von 5 %.
Geschäftsführender Kommanditist dieser Gesellschaft ist Markus Fischer. Komplementär der Gesellschaft ist die FIT, deren Geschäftsführer wiederum Markus Fischer ist. Initiator allein ,Vertriebsbeauftragter und Herausgeber des Prospekts ist wiederum die FIT.
Nach dem Prospekt dient der Fonds zur Altersvorsorge und Vermögensverwaltung.
Zwar wird im Prospekt von einem möglichen Totalverlust der Kapitalanlage gesprochen, dieses wird jedoch relativiert mit dem Hinweis, dass im Immobilienbereich ein Totalverlust sehr unwahrscheinlich ist.
Dann folgt die kühne Behauptung, dass Immobilien keinem Geldwertverlust unterlägen. Immobilien seien eine sichere und beständige Geldanlage. Unterstellt wird dann eine jährliche Wertsteigerung von 3%. Millionen Erwerber von Schrottimmobilien haben das anders erlebt.
Die Wertsteigerungen im Investmentfonds werden mit 10,9 % p.a. nach Verwaltungskosten angesetzt. Genauso wie bei den Immobilien heißt es, dass die hier angesetzten Werte noch unter den in den letzten Jahren erzielten durchschnittlichen Wertzuwächsen lägen. Welche Statistik weist solche Wertzuwächse aus?
Auch sonst entdecken wir im Prospekt der ISP eine ganze Reihe von Ungereimtheiten und Annahmen, die wir so nicht nachvollziehen können.
Wir haben unseren Mandanten empfohlen, die Beteiligungen an diesem Unternehmensverbund aus wichtigem Grunde fristlos zu kündigen. Als Altersvorsorge jedenfalls erscheint uns dieses Produkt nicht geeignet.
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