Unsere Fälle

 
16.08.2007

ISP Internationaler Sachwert Plan

Wir vertreten Anleger, die zur Altersvorsorge und Vermögensverwaltung dem ISP Fonds beigetreten sind. Im ausgegebenen Prospekt entdecken wir Ungereimtheiten, sodass wir unseren Mandanten empfohlen haben, die Beteiligungen an diesem Unternehmensverbund fristlos zu kündigen...
 
Wir vertreten Anleger, die sich an der Internationale Sachwertplanfonds GmbH & Co. KG ( ISP GmbH & Fonds KG ) aus Landshut beteiligt haben. Ziel dieses Fonds ist es, ein Kapital von 30.262.000,00 Euro einzuwerben. Von dieser Gesamtbeteiligungshöhe sollen rund 60% bis 65% in Immobilien und 30% bis 35% in Investmentfonds angelegt werden. Weiche  Kosten sind in Höhe von 6,5 Millionen Euro ausgewiesen und machen damit immerhin 21 % des Gesamtvolumens aus. Hinzu kommt ein Agio von 5 %.
 
Geschäftsführender Kommanditist dieser Gesellschaft ist Markus Fischer. Komplementär der Gesellschaft ist die FIT, deren Geschäftsführer wiederum Markus Fischer ist. Initiator allein ,Vertriebsbeauftragter und Herausgeber des Prospekts ist wiederum die FIT.
 
Nach dem Prospekt dient der Fonds zur Altersvorsorge und  Vermögensverwaltung.
 
Zwar wird im Prospekt von einem möglichen Totalverlust der Kapitalanlage gesprochen, dieses wird jedoch relativiert mit dem Hinweis, dass im Immobilienbereich ein Totalverlust sehr unwahrscheinlich ist.
 
Dann folgt die kühne Behauptung, dass Immobilien keinem Geldwertverlust unterlägen. Immobilien seien eine sichere und beständige Geldanlage. Unterstellt wird dann eine jährliche Wertsteigerung von 3%. Millionen Erwerber von Schrottimmobilien haben das anders erlebt.
 
Die Wertsteigerungen im Investmentfonds werden mit 10,9 % p.a. nach Verwaltungskosten angesetzt. Genauso wie bei den Immobilien heißt es, dass die hier angesetzten Werte noch unter den in den letzten Jahren erzielten durchschnittlichen Wertzuwächsen lägen. Welche Statistik weist solche Wertzuwächse aus?
 
Auch sonst entdecken wir im Prospekt der ISP eine ganze Reihe von Ungereimtheiten und Annahmen, die wir so nicht nachvollziehen können.
 
Wir haben unseren Mandanten empfohlen, die Beteiligungen an diesem Unternehmensverbund aus wichtigem Grunde fristlos zu kündigen. Als Altersvorsorge jedenfalls erscheint uns dieses Produkt nicht geeignet.
 
P.S: Wenn Sie sich informieren wollen, klicken Sie unten auf „Kontakt“. Wir machen für Sie eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles. Sie erfahren, wie Ihre Erfolgsaussichten sind und welche Kosten Ihnen gegebenenfalls gerichtlich oder außergerichtlich entstehen werden.
 

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Fragebogen zum Komplex der mittelbaren Kommanditgesellschaft

Sie haben sich als mittelbarer Kommanditist über einen Treuhänder an einer Kommanditgesellschaft beteiligt und diese Beteiligung unter Umständen fremd finanzieren lassen. Zur Prüfung der Rechtslage in Ihrem individuellen Fall, zur Stärkung der Verhandlungsposition gegenüber den Initiatoren, der Kommanditgesellschaft und eventuell der Bank und zur Vorbereitung eines etwaigen Prozesses ist es erforderlich, dass wir einen exakten Überblick über den Ablauf der Vertragsanbahnung bekommen. Allein Sie können uns dabei helfen, indem Sie uns die nachstehenden Fragen beantworten.

1.) An welcher Gesellschaft / Unternehmen haben Sie sich als mittelbarer Kommanditist beteiligt?

2.) Wer hat Sie mit der Beteiligung als mittelbarer Kommanditist bekannt gemacht?

3a.) Wurden Sie zwecks "Steuerumfrage" zu Hause angerufen?

Bemerkung:

3b.) Wenn nein, wie, wo und warum kam es dann zu diesem Kontakt?

4.) Haben Sie sich mit einer Einmaleinlage und / oder mit einer Rateneinlage beteiligt?

Bemerkung:

5.) In zahlreichen Fällen ist die Beteiligung als mittelbarer Kommanditist durch eine Bank finanziert worden. Sollte das auch bei ihnen so gewesen sein, bitten wir Sie auch die nächsten beiden Fragen zu beantworten. Ansonsten geht es gleich mit Frage 6.) weiter.

5a.)Welche Bank hat die Beteiligung finanziert?:
5.b) Wurde Ihnen eine Alternative zur abgeschlossenen Finanzierung angeboten?:

6.) Wurde Ihnen eine Beispielberechnung (Einnahmen-/Ausgabenprognose) vorgelegt?

Bemerkung:

7.) Besitzen Sie die Beitrittserklärung (Zeichnungsschein) und/oder das Zertifkat noch?

Bemerkung:

8.) Wurde Ihnen ein Gewinn nach Steuern versprochen?

Bemerkung:

9.) Wurde Ihnen die Bedeutung des Agio erklärt?

Bemerkung:

10.) Wurde Ihnen ein Prospekt vorgelegt?

Bemerkung:

11.) Hat man Sie über die Aufgaben und Pflichten des Treuhandkommanditisten aufgeklärt?

Bemerkung:

12.) Sind Ihnen von der Geschäftsführung regelmäßig die Einladungen zur Gesellschafterversammlung und die Protokolle sowie die Bilanzen und Geschäftsberichte übersandt worden?

Bemerkung:
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Fragebogen als PDF absenden
http://www.resch-rechtsanwaelte.de/C-514-ISP-Internationaler-Sachwert-Plan.aspx