Unsere Fälle

 
24.08.2007

Madrixx AG, Berlin

Zinserträge von 8,25% pro Jahr sollten Inhabergenussscheine der mittlerweilen insolventen Madrixx AG aus Berlin ihren Anlegern bringen. Für unsere Mandanten haben wir Strafanzeige wegen Veruntreuung gestellt...
 
Die Madrixx AG wurde im Jahr 2004 gegründet und bot Inhabergenussscheine an. Ihren Anlegern  hat sie Zinserträge von 8,25 % pro Jahr versprochen. Investiert werden sollte in Immobilien in Berlin .
 
Wir haben der Konzeption und der agierenden Personen einiges Misstrauen entgegengebracht. Dieses hat sich leider bestätigt.
 
Am 21.12.2006 wurde ein Insolvenzantrag beim Amtsgericht Charlottenburg gestellt. Der Insolvenzverwalter Dr. Schule-Kaubrügge aus Berlin wurde nicht informiert, dass in einer für uns unbekannten Höhe Anlegergelder eingeworben wurden. Nach der Prognoseberechnung des Prospekts der Madrixx AG könnten es 15 Millionen gewesen sein.
 
Der Insolvenzverwalter hat erst durch unsere Intervention erfahren, dass es Anlegereinzahlungen gegeben hat. Ihm war von Seiten der Madrixx erklärt worden, das Unternehmen sei nie aktiv werbend tätig geworden und mithin habe es auch keine Anlegereinzahlungen gegeben. Dieses ist offenkundig falsch!
 
Namens unserer Mandanten haben wir daraufhin Strafanzeige wegen Veruntreuung gestellt. Für die weitere Untermauerung der Strafanzeige wäre es hilfreich, wenn sich möglichst viele Anleger melden würden. Leider ist aber auch ziemlich eindeutig, dass die Chancen, die verschwundenen Gelder wieder aufzutreiben, eher gering sind.
 
Nach unserer Kenntnis sind die Madrixx-Hintermänner/frau bereits wieder tätig und bieten über die Deutschen Mitbesitzbeteiligungs- und Aktiengesellschaft erneut zweifelhafte Finanzanlagen an. Die über diese Gesellschaft  im Internet abrufbaren Informationen lassen uns zu größter Vorsicht raten.
 
P.S: Wenn Sie sich informieren wollen, klicken Sie unten auf „Kontakt“. Wir machen für Sie eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles. Sie erfahren, wie Ihre Erfolgsaussichten sind und welche Kosten Ihnen gegebenenfalls gerichtlich oder außergerichtlich entstehen werden.

schliessen

Fragebogen zur Unternehmensbeteiligung in Form von Inhaberteilschuldverschreibungen

Sie haben sich mit Inhaberteilschuldverschreibungen an einem Unternehmen beteiligt. Zur Prüfung der Rechtslage in Ihrem individuellen Fall, zur Stärkung der Verhandlungsposition gegenüber dem Herausgeber der Inhaberteilschuldverschreibungen und zur Vorbereitung eines etwaigen Prozesses ist es erforderlich, dass wir einen exakten Überblick über den Ablauf der Vertragsanbahnung bekommen. Allein Sie können uns dabei helfen, indem Sie uns die nachstehenden Fragen beantworten.

1.) An welcher Gesellschaft / Unternehmen haben Sie sich mit Inhaberschuldverschreibungen beteiligt?

2.) Hat Sie ein Vermittler oder ein Mitarbeiter mit der Beteiligungsform bekannt gemacht?

3.) Wurden Sie zwecks "Steuerumfrage" zu Hause angerufen?

Bemerkung:

4.) Wenn nein, wie, wo und warum kam es dann zu diesem Kontakt?

5.) Sind Sie durch eine Zeitungsanzeige oder einen Flyer /Broschüre auf das Produkt Inhaberteilschuldverschreibungen aufmerksam geworden?

Bemerkung:

6.) Haben Sie daraufhin telefonischen Kontakt zur Investitionsgesellschaft aufgenommen?

7.) Haben Sie weitere Anleihen bei dieser Investitionsgesellschaft abgeschlossen?

8.) Ist Ihnen zum Fälligkeitszeitpunkt der Umtausch in eine neue Inhaberschuldverschreibung angeboten/empfohlen worden?

Bemerkung:

9.) Sind Sie regelmäßig von der Investitionsgesellschaft kontaktiert worden, um neue Inhaberschuldverschreibungen zu zeichnen?

Bemerkung:

10.) Ist die Investitionsgesellschaft mit Zahlungen im Rückstand? Mit welchen Beträgen auf welche Schuldverschreibungen?

Bemerkung:

11.) Haben Sie vor der Zeichnung der Schuldverschreibungen ein Prospekt über das Angebot erhalten?

Bemerkung:
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Fragebogen als PDF absenden
http://www.resch-rechtsanwaelte.de/C-534-Madrixx-AG,-Berlin.aspx