Seit seiner Gründung im Jahr 2004 kennen wir das sogenannte Wirtschaftskontor Berlin, das von Marek Kusch und Paul Hohenstein, jetzt Geschäftsführer, gegründet wurde.Marek Kusch hat eher die Funktion des Chefverkäufers. Vertrieben werden hauptsächlich steuerbegünstigte Eigentumswohnungen z. B. der Firma FP Immobilien GmbH aus Baden Baden, die Immobilien in Berlin verkauft. Wirtschaftskontor Kusch arbeitet eng mit der Firma Opti-Vest zusammen, die unter der gleichen Anschrift in Berlin Mitte residiert.
Am 13.07.2009 hat die Berliner Vertriebsorganisation Wirtschaftskontor Kusch & Co. GmbH Insolvenz angemeldet.
Kusch hat häufig im Verbund mit den Firmen Xpert 7 und Immovesta Eigentumswohnungen zum „Steuersparen“ angeboten. Verkäufer waren meist kleinere Initiatoren.
Neben dem verbotenen „Cold Call“ zum Thema „Steuerpolitik“ nutzte das Trio als Türöffner die Werbung mit dem Spruch „Ein Jahr umsonst Autofahren“ oder ähnliche Aussagen. Tatsächlich ging es nur um den Verkauf der Wohnungen.
Dem Interessenten wurde versprochen, dass er ein Jahr umsonst Auto fahren kann, wenn er eine Werbung auf sein Auto klebt mit dem Inhalt „Bis zu 50% Steuern sparen“. Am Ende lief alles darauf hinaus, dass den Interessenten eine Eigentumswohnung verkauft werden sollte, die sich trotz der Fremdfinanzierung durch die Steuervergünstigungen und die Mieten von alleine rechnen sollte.
Mit der Insolvenz wird nun jedem klar, dass Hilfe von Kusch nicht mehr erwartet werden kann. Allerdings haften die Verkäufer, die sich der Vertriebsschiene des Wirtschaftskontor Kusch bedient haben, für die Falschberatung. Die Käufer haben den Anspruch auf Rückabwicklung und Schadensersatz. Sie werden so gestellt, als hätten sie die Wohnung nicht erworben.
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