Wir in den Medien

 
11.01.2008, Rundfunk Berlin Brandenburg rbb

Fernsehbeitrag: "Überteuerte Eigentumswohungen"

Sendung WAS! vom rbb vom 29.10.2007

rbb Sendungsbeschreibung:
"Möchten Sie Steuern sparen? Oft verbergen sich hinter solchen Anrufen dubiose Firmen, die Ihnen - schneller, als Sie glauben - eine überteuerte Eigentumswohnung andrehen wollen. Denn die Gespräche sind alles andere als unverbindlich.

Die Kontaktaufnahme erfolgt zumeist in Form eines so genannten kalten Anrufes. Eine freundliche Stimme gibt vor, eine Umfrage zu machen, z.B. zur Wirtschaftspolitik. Wer nicht gleich wieder auflegt, wird gefragt, ob er zu viel Steuern bezahlt und ob er glaubt, genug für seine Altersvorsorge zu tun.

Dann vereinbart der Anrufer ein erstes Treffen, bei dem der potentielle Kunde erfährt, wie man ohne Eigenkapital zu einer Eigentumswohnung kommt. Den dafür notwendigen Bankkredit bekommt man natürlich problemlos vermittelt, selbst dann, wenn man gar nicht kreditwürdig ist. Das Lock-Argument: Wohnung und Kredit finanzieren sich quasi von allein durch Steuerersparnis und Mieteinnahmen. Maximal 50 bis 100 Euro müsse man aus eigener Tasche monatlich drauflegen. Ein verlockendes Angebot, auf das bereits Tausende hereinfielen. Zum Einen sind die Wohnungen überteuert und zum Anderen liegen die monatlichen Kosten wesentlich höher, z.T. um das Zehnfache und mehr. Anlegerschützer warnen deshalb vor solchen Geschäften und weisen darauf hin, dass Anlagen, die auf Steuersparmodellen basieren, für die Altersvorsorge überhaupt nicht geeignet seien. Denn Steuern zu sparen, setze voraus, dass man Verluste mache. Mit Verlusten ließen sich aber keine Rendite erwirtschaften."

Siehe auch: Hintergrundinformationen


http://www.resch-rechtsanwaelte.de/C-591--b-i-Fernsehbeitrag--b--i--Ueberteuerte-Eigentumswohungen-.aspx