Nach dem die KK Royal Basement durch die schrillen Auftritte und fragwürdige youtube Beiträge ihres Machers Kai Klug zunehmend in Verruf geraten war, musste eine Ersatzstrategie gefunden werden.
Nun schmückten sich die Unternehmen nicht mehr mit den KK Initialen von Kai Klug, sondern machten auf pfiffigen Schotten und Füchse. Zwei Namen fielen ihnen dazu ein, nämlich „Die Steuerschotten“ und „Die Steuerfüchse“. Die Methode blieb die gleiche.
Wie auch KK Royal Basement nutzte Die Steuerschotten und Die Steuerfüchse die gesetzlich verbotene Telefonakquisition mit der „Tatwaffe Telefon“. Dabei wird gefragt, ob Interesse an Steuern sparen besteht.
Es folgt der Hausbesuch. Beim anschließenden Termin im Büro wird den potentiellen Käufern erklärt, sie hätten die Möglichkeit mit dem Erwerb einer Immobilie Steuern zu sparen. Trotz der Kreditaufnahme würde sich das Geschäft durch die steuerlichen Vergünstigungen und den Mieteinnahmen praktisch von alleine tragen. Nach 10 Jahren würde die Wohnung wieder mit Gewinn verkauft werden.
Diese Aussagen sind regelmäßig unhaltbar. Für die Falschberatung der Anlageberater haftet der Verkäufer. Er muss dann im Wege des Schadensersatzes den Käufer so stellen, als hätte dieser die Wohnung nie erworben. Unter bestimmten Voraussetzungen muss auch die Bank für die Falschberatung haften. Wir prüfen, ob und in wie weit die DKB mit diesen Vertriebsorganisationen institutionalisiert zusammenwirkt.
Nach unserer Beobachtung haben die Schotten und Füchse ihr Werk in der Brandenburgischen Strasse in Berlin eingestellt.
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