Bald darauf trat ihr Andreas Schrobback zur Seite, der parallel dazu die berüchtigte Unabhängige Verbraucherberatung Deutschland (UVBD) aufbaute (siehe UVBD). Inzwischen gibt es weitere Ableger, wie die Difo in Hannover oder die DSB (Die Subventionsberater) unter der Berliner Anschrift.
Die Prime Estate hat die von Reno Clemann entwickelten Vertriebsmethoden übernommen. Regelmäßig gibt es den „kalten Anruf“ zur Steuerpolitik, obwohl dieser als unerlaubte Wettbewerbshandlung verboten ist.
Dann sucht ein Mitarbeiter den potentiellen Kunden auf, um dessen Daten zur allgemeinen Vermögenssituation aufzunehmen und den anschließenden Besuch im Büro in der Berliner Hagenstraße vorzubereiten.
Dort findet das Verkaufsgespräch statt. Dem Interessenten werden die angeblichen Vorteile des Erwerbs einer steuerbegünstigten Immobilie dargestellt. Die Kunden werden anschließend in einem kurzfristig folgenden zweiten Termin zu einem Notar gebracht, wo sie sich dann eine Wohnung durch ein notarielles Angebot „reservieren“ sollen.
Immer wieder berichten uns Mandanten, dass sie sich durch die Vorgehensweise überrumpelt gefühlt haben und ihnen erst später das ganze Ausmaß ihrer Verpflichtungen bewusst geworden ist. Wir halten derartige Vertriebsmethoden für unseriös.
Die Prime Estate vertreibt zur Zeit im Wesentlichen Wohnungen der Centrum Immobilien GmbH aus Marburg.