Deutsche Bank ++ versuchter Prozessbetrug bei Schiffsfonds

Die Urteilsbegründung des Landgerichts Heilbronn in einem Verfahren gegen die Deutsche Bank hat es in sich. Die Richter schelten die Deutsche Bank. Sie werfen der Deutschen Bank einen versuchten Prozessbetrug vor. Dabei ging es um einen Schiffsfonds, den die Deutsche Bank einem Anleger empfohlen hatte. Knackpunkt war der Zeitpunkt, an dem der Prospekt für den Schiffsfonds dem Kunden übergeben worden war. Die Dokumente, die anlässlich der Beratung ausgegeben wurden, machten dazu andere Angaben als später die Anwälte der Deutschen Bank  in dem Prozess vor dem Landgericht in Heilbronn.

Deutsche Bank Urteil: Rechtzeitige Prospektübergabe behauptet

Dies ist einer der ganz wichtigen Punkte. In dem Prospekt müssen alle Risiken dargestellt werden. Deshalb ist es so wichtig, dass der Prospekt rechtzeitig übergeben worden ist. In dem vorliegenden Fall hat die Deutsche Bank dokumentiert, dass der Anleger den Prospekt erst an dem Tag erhalten hatte, an dem der Schiffsfonds gezeichnet wurde. Das reicht aber nicht, so die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu diesem Thema. Der Kunde muss hinreichend Gelegenheit gehabt haben, sich mit dem Inhalt des Prospektes vertraut gemacht zu haben. Der Prospekt sollte zwei Wochen vorher übergeben worden sein, damit der Kunde rechtzeitig Kenntnis hat.

Deutsche Bank Urteil: Versuchter Prozessbetrug
Die Deutsche Bank behauptete allerdings, der Prospekt sei rechtzeitig übergeben worden. Die Behauptungen der Deutschen Bank standen damit im Gegensatz zu den eigenen Dokumenten. Das sei ein versuchter Prozessbetrug, erklärte dazu das Landgericht in seinem Urteil vom 01. Dezember 2017. Der Richter war sich auch sicher, dass das in dem Dokument genannte Datum richtig ist und nicht das, welches von dem Prozessvertreter der Deutschen Bank im Prozess behauptet wurde.

Deutsche Bank: Schadensersatz wegen Falschberatung
Die Deutsche Bank wurde daraufhin zum Schadensersatz verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das ist nicht der erste Fall, in dem der Deutschen Bank Prozessbetrug vorgeworfen wurde. Resch Rechtsanwälte haben auch über ein anderes Urteil berichtet, in dem die Deutsche Bank unter Verdacht steht, einen Prozessbetrug versucht zu haben. Das ist eine strafbare Handlung. Entsprechend wurden seinerzeit Strafanzeigen gegen die Deutsche Bank gestellt, über deren Ausgang hier nichts bekannt ist.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Wenn auch Sie an einem einen Schiffsfonds beteiligt und über die Risiken nicht hinreichend aufgeklärt worden sind,  rufen Sie an unter 030 885 97 70 füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine konkret auf Ihren Einzelfall bezogene kostenlose Ersteinschätzung.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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