Das Kartell ++ Wettbewerbswidrige Absprachen der Autohersteller ++ Welche Ansprüche gibt es für Käufer und Aktionäre?

„Das Kartell“ hat der SPIEGEL die Autohersteller Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler sowie dem Autozulieferer Bosch genannt. Geheime Absprachen haben den Wettbewerb eingeschränkt und behindert. Aktionäre erleiden Milliardenverluste bei ihren Aktien. Die Käufer der Autos bekommen nicht das, was bei einem funktionierenden Wettbewerb an Innovationen möglich gewesen wäre. Den Käufern von Dieselautos drohen heftige Preisabschläge im Falle des Weiterverkaufes, die sogar bis hin zum Totalverlust gehen können, wenn es zu Fahrverboten für diese kommen sollte. Für die Aktionäre von Daimler, von BMW, von Audi und von Porsche und natürlich auch von VW zeichnen sich deftige Einbußen ab, wenn sich die Vorwürfe wettbewerbswidrigen Verhaltens durch die fünf Mitglieder des Kartells bestätigen sollten.

Milliardenstrafen drohen dem Auto Kartell

Die Werte der Aktien werden gewiss in Mitleidenschaft gezogen werden. Das, was im Fall der Volkswagen-Aktien im September 2015 passierte, könnte sich für Porsche, BMW, Daimler und Audi wiederholen. Anders als bislang im Abgasskandal bei Volkswagen, wo der Vorstand bislang abstreitet, von den Manipulationen gewusst zu haben, dürften die laufenden Ermittlungen mit der Manipulationssoftware nicht nur bei VW damit ein neues Tempo aufnehmen, sondern auch bei BMW, Volkswagen, Audi, Porsche und Daimler sowie beim Autozulieferer BOSCH, der nach bisherigen Erkenntnissen ebenfalls in die wettbewerbswidrigen Absprachen verwickelt sein soll.

Das Autohersteller Kartell behindert Innovationen
Aber auch die Käufer der Automarken Daimler, BMW, Porsche, Audi und Volkswagen könnten im Falle irgendeiner Absprache zwischen den Autoherstellern Ansprüche geltend machen. Durch die möglichen Kartellabsprachen könnten sie auf einem schlechteren technischen Standard sein als sie es ohne die wettbewerbswidrigen Absprachen hätten sein können. Dies dürfte allerdings oft schwer zu beweisen sein.


Durch Auto Kartell verlieren Autos an Wert
Die Käufer von Dieselautos spüren aber spätestens seit dem Urteil des Verwaltungsgerichtes Stuttgart vom 28.07.2017, wie ein zumindest teilweises Fahrverbot für bestimmte Dieselmotortypen in greifbare Nähe rückt. Der Wert ihrer Autos ist vielfach drastisch gesunken. Spätestens beim Weiterverkauf wird es jeder Halter unmittelbar in seinem Portemonnaie spüren.

Ist ein Schadensersatzanspruch gegen Auto Kartell realistisch?
Bislang gibt es keine einheitliche Rechtsprechung im Hinblick auf  die bereits eingereichten Klagen bei den Dieselautos von Volkswagen. Gleichwohl droht wegen der ablaufenden Gewährleistungsfristen eine relativ kurze Verjährung von 2 Jahren. Wie schnell diese Zeit vorbei geht, wird jedem bewusst, wenn er sich daran erinnert, dass der VW-Skandal schon vor fast 2 Jahren, nämlich im September 2015, aufgeflogen ist.

Schadensersatzanspruch für die Käufer der Dieselautos

Über die Schwesterkanzlei von Resch Rechtsanwälte, die Verbraucherschutzkanzlei RESCH DebiProtect, wird eine Bündelung derartiger Verfahren vorgenommen, die letztendlich zu einer kostenlosen Prüfung und einer Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen führen werden. Im Gegenzug überträgt der Halter eines betroffenen Diesel-Autos seine Ansprüche auf eine Stiftung.

Ist eine Sammelklage gegen Auto Kartell möglich?
Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten einer Aktionärsklage als auch über die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen als Halter und Käufer eines betroffenen Dieselfahrzeuges im Rahmen einer „Sammelklage“ wissen möchten, rufen Sie an unter 030 885 9770 oder füllen Sie das Kontaktformular aus. Sie bekommen eine kostenlose Einschätzung Ihres konkreten Falles.