Abgasskandal - Weitere Razzia bei Volkswagen

Die Staatsanwaltschaft in Braunschweig ermittelt einmal mehr in dem Volkswagen-Abgasskandal. Wegen dem Verdacht auf Marktmanipulation wurden Anfang März in den Büros der Konzernzentrale Papiere und mehrere Terabyte an Daten sichergestellt.

Abgasskandal: Was wusste Volkswagen über Unregelmäßigkeiten?
Dabei geht es um falsche Verbrauchsangaben und den Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid. Es geht dabei insbesondere um die Ad-hoc-Mitteilung von Volkswagen aus dem Dezember 2015. Anfang November 2015 hatte Volkswagen zunächst mitgeteilt, es gebe Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten. Bei 800.000 weiteren Autos sei es zu nicht erklärbaren Werten bei Kohlendioxidmessungen gekommen. Das legt dar, dass diese Anzahlen falsch gewesen sein könnten, meint die Staatsanwaltschaft.

Abgasskandal Volkswagen: War die Ad-hoc-Meldung zu spät?

Am 09. Dezember 2015 widerrief Volkswagen diese Angaben und verschickte eine Ad-hoc-Mitteilung, wonach nur 9 Modellvarianten und insgesamt rund 36.000 Autos betroffen seien. Die Staatsanwaltschaft sieht nun Anhaltspunkte dafür, dass die zweite Ad-hoc-Mitteilung objektiv inhaltlich falsch gewesen sein dürfte. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob Volkswagen grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat.

Abgasskandal: StA wirft VW Markmanipulation vor?
Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet auf Markenmanipulation. Kurz nach Bekanntwerden der Nachricht im Dezember 2015, dass dem Autobauer keine weiteren Verwerfungen wie bei Ausbruch des Abgasskandals mehr drohen, hatte der Aktienkurs von Volkswagen kräftig zugelegt.

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