07.03.2014

Anlagebetrug ++ Kapitalanlagebetrug ++ Betrug ++ Anwalt

Ob bei Fondsbeteiligungen oder Schrottimmobilien – jedes Jahr werden Tausende von Menschen Opfer von Kapitalanlagebetrügern.

Spektakuläre Fälle, in denen Vorwürfe wegen Anlagebetrug erhoben werden, haben sich 2013 gehäuft. Der S&K-Skandal im Februar, die Wölbern Pleite  oder der Zusammenbruch der Dresdener Future Business Gruppe, werden tausende von ruinierten Opfern hinterlassen.

Was ist der Straftatbestand des Anlagebetruges?

Anlagebetrug ist strafrechtlich im § 264 a StGB normiert. Es handelt sich dabei um einen speziellen Tatbestand des Betruges in Verbindung mit dem Vertrieb von Kapitalanlagen. Die Tathandlung ist die unrichtige vorteilhafte Angabe oder das Verschweigen nachteiliger Tatsachen in Prospekten oder in Darstellungen oder Übersichten über den Vermögensstand hinsichtlich der für die Entscheidung über den Erwerb oder die Erhöhung erheblichen Umstände gegenüber einem größeren Kreis an Personen.

Anlagebetrug lohnt sich!

Mit einer solchen juristischen Beschreibung wird der Laie nicht viel anfangen können. Deswegen geht das  subjektive Gefühl des Laien oft viel weiter. Er fühlt sich bei einem für ihn nachteiligen Geschäft leicht betrogen. Möglicherweise ist er es sogar. Allerdings muss man als Anlegerschützer feststellen, dass nur wenige Täter des Anlagebetruges strafrechtlich verfolgt werden. Plakativ kann man sagen: Anlagebetrug lohnt sich!

Anlagebetrug ist oft schwierig zu beweisen

Strafrechtlich ist der Anlagebetrug ist selbst bei Schneeballsystemen oft schwierig nachzuweisen. Prozesse ziehen sich über viele Jahre hin. Die Ermittlungen sind sehr aufwendig. Oft ist der Grat zwischen der genialen Idee, die leider gescheitert ist und dem Vorsatz,  den anderen zu betrügen, nur sehr schwer nachzuweisen.

Anlagebetrüger sind am Ende meist vermögenslos

Ein großes Problem für den geschädigten Anleger ist, dass ihm das Strafrecht faktisch nicht wirklich weiterhilft. Nach der Verurteilung sind die Täter meist mittellos. Ausser einer gewissen Genugtuung kann das Opfer des Anlagebetrügers den erlittenen Schaden nicht kompensieren.

Zivilrechtliche Ansprüche gegen Anlagebetrüger

Zivilrechtlich bestehen durchaus Chancen, dass die Opfer eines Anlagebetruges ihr Geld zurück erhalten, wenn sie den Anlagebetrug rechtzeitig erkennen und schnelle juristische Schritte einleiten. Bei Falschberatung kann der Vertrag angefochten werden. In vielen Fällen sind Widerrufsmöglichkeiten gegeben. Anspruchsgegner sind die Vertriebe und Vermittler, aber auch die Initiatoren der Anlageprodukte. Hier geht es also nicht um die Bestrafung der Anlagebetrüger, sondern darum, dass der Schaden wieder gutgemacht wird.

Resch Rechtsanwälte stehen für den Kampf gegen Anlagebetrug seit 1986


In der Vergangenheit haben die Resch Anwälte immer wieder mit den Landeskriminalämtern, der Kriminalpolizei  und den Staatsanwälten kooperiert, um den Anlagebetrügern das Handwerk zu legen. Im Wesentlichen aber geht es darum, auf dem zivilrechtlichen Wege den Schaden für die Opfer der Anlagebetrüger wieder gut zu machen.

Resch Rechtsanwälte bieten den Opfern des Anlagebetruges die kostenlose Ersteinschätzung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030- 8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.