Grauer Kapitalmarkt ++ Bewertung ++ Erfahrung

 

Was ist der Graue Kapitalmarkt?

Dieser Begriff wurde in Abgrenzung zu dem Weißen Kapitalmarkt getroffen. Der Weiße Kapitalmarkt ist der durch Bankenaufsicht überwachte und regulierte Markt, also vermeintlich transparent. Der Graue Kapitalmarkt wurde über lange Zeit nicht und in neuerer Zeit in bestimmten Bereichen durch die BaFin reguliert und überwacht.

Die Unterscheidung erscheint freilich willkürlich. Für den Anlegerschützer finden sich in beiden Märkten Fehlentwicklungen, wobei diese zugegebenermaßen auf dem Grauen Kapitalmarkt in ihrer Wirkung verstärkt auftreten.

Die üblichen auf dem Grauen Kapitalmarkt angebotenen Finanzprodukte sind die sogenannten Schrottimmobilien, Immobilienfonds, stille Beteiligungen und andere Arten von Fonds, in neuerer Zeit Orderschuldverschreibungen, Genussrechte.

Unternehmerisches Risiko

Den meisten Anlegern ist nicht bewusst, dass es sich bei diesen sicheren Geschäften um Unternehmensbeteiligungen handelt. Der Anleger trägt das unternehmerische Risiko. In vielen Fällen ist allerdings der Begriff „Risiko“ die falsche Umschreibung. Bedeutet er doch, dass die Gefahr des Schadens eintritt. Eigentlich müsste es heißen, dass es bei vielen Fonds eine kleine, aber eher unwahrscheinliche Chance gibt, dass die Versprechungen eingehalten werden könnten.

Totalverlustrisiko

Bei all diesen Unternehmen droht das Risiko des Totalverlustes. Spektakuläre Insolvenzen auf dem Grauen Kapitalmarkt haben Hunderttausende von Anlegern den Verlust ihrer Einlage gekostet. Es sei an die Insolvenzen der Göttinger Gruppe im Jahr 2006 und der Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West erinnert, über 100 Mio. Euro Schaden auch beim Skandal um die S&K Anfang 2013 in Frankfurt, Ende des Jahres 2013 folgte nach einer Razzia der Zusammenbruch der Dresdener Future Business Infinus-Gruppe, die Orderschuldverschreibungen emittiert hatten. Der Schaden wird derzeit auf 400 Mio. Euro geschätzt. Spektakulär und bislang von unerreichtem Ausmaß ist die Insolvenz des Ökokonzerns Prokon im Januar 2014. Hier hatten 75.000 Anleger Prokon-Genussrechte in einem Umfang von rund 1,4 Mrd. Euro gewährt.

Resch Anlegerschutz seit 1986

Rechtsanwalt Jochen Resch hat sich 1986 als erster Anwalt auf den Grauen Kapitalmarkt spezialisiert. Resch Rechtsanwälte haben alle diese Fälle mit eigenen Mandanten als eigene Anschauung miterlebt und sich für die Rechte der geschädigten Anleger gestritten. Sie sind Zeitzeugen aller Entwicklungen auf dem Grauen Kapitalmarkt.

 

 

Imagefilm

Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.