Ölfonds. Hohes Risiko für Anleger. Erfahrungen.

Was ist ein Ölfonds? Wie der Name schon sagt, werden Anlegergelder eingeworben, um diese in Gesellschaften zu investieren, die ihrerseits in Ölförderung investieren. Ölfonds sind geschlossene Fonds. Der Anleger wird rechtlich als Kommanditist aufgenommen, häufig vertreten durch einen Treuhänder. Die Geschäftstätigkeit des Ölfonds besteht darin, eine Ölquelle bzw. ein Gebiet, auf dem sich ein Ölfeld befindet, zu kaufen und im Anschluss daran die Förderung und den Verkauf des Rohstoffes Öl vorzunehmen.


Auch wenn mit einer weltweit steigenden Nachfrage an Öl geworben wird, so gibt es erhebliche Risiken für den Anleger. Für sicherheitsorientierte Anleger ist der Fonds völlig ungeeignet. Es besteht das Risiko des Totalverlustes. Besonders problematisch ist, dass die Investitionen durch den Anleger letztlich nicht kontrolliert werden können. Die Investitionen finden in fernen Ländern, in Amerika, in Kanada statt. Die Finanzierungsstruktur ist meist undurchschaubar. Vielfach ist man auf guten Glauben angewiesen, eine Kontrolle ist faktisch unmöglich.


Als Erfolgskriterium darf jedenfalls nicht von den Anlegern missverstanden werden, dass sie Ausschüttungen erhalten. Ausschüttungen sind keine Gewinne. Oft nur werden eingezahlte Anlegergelder wieder zurückgezahlt, um den Anlegern das Gefühl zu geben, dass sich die Investition lohnt.


Schadensersatzansprüche kann ein Anleger geltend machen, wenn er über die mit dem Beitritt zu einem Ölfonds verbundenen Risiken nicht hinreichend aufgeklärt worden ist.


Anlegeranwälte Manfred und Jochen Resch

Resch Rechtsanwälte stehen seit 1986 für Anlegerschutz.

Rechtsanwalt Jochen Resch hat sich als erster Anwalt auf den sogenannten Grauen Kapitalmarkt spezialisiert. Heute steht ein ganzes Team von erfahrenen Anwälten und Fachanwälten zum Schutz geschädigter Kapitalanleger bereit.