A-FIN Allgemeiner Finanzdienst ++ vorläufige Insolvenz eröffnet ++ AFD

Über das Vermögen der A-FIN Allgemeiner Finanzdienst GmbH, Keltenring 10, 82041 Oberhaching, ist das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet worden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Philip Heinke, Franz-Joseph-Straße 8, 80801 München, bestellt. Was bedeutet das für die geschädigten Anleger der A-FIN Allgemeiner Finanzdienst, die Viele nur unter dem alten Namen AFD Allgemeiner Finanzdienst kennen?

A-FIN Allgemeiner Finanzdienst: Laufende Gerichtsverfahren ruhen
Damit bestätigen sich Ankündigungen, die gegenüber Rechtsanwälten in einem laufenden Verfahren gegen die A-FIN Allgemeiner Finanzdienst getätigt wurden. Für all jene Anleger der SHB Fonds, die Klagen auf Schadensersatz wegen Falschberatung gegenüber der A-FIN eingereicht haben, wird nun das Verfahren ausgesetzt, Urteile werden nicht mehr gefällt werden, da sie wohl ohnehin mangels Masse nicht mehr in Geld umgesetzt werden können.

AFD Allgemeiner Finanzdienst vertreibt SHB Fonds
Die A-FIN bzw. die AFD Allgemeiner Finanzdienst GmbH war seit Anfang des letzten Jahrzehnts eine schlagkräftige Vertriebstruppe, die insbesondere die SHB Fonds als „Eigengewächs“ und später die IFK Sachwertfonds vermittelt hat. Immer gab es Berichte über unseriöse Vertriebsmethoden gegenüber der A-FIN Allgemeiner Finanzdienst. So wurden Arbeitslose per Anzeige angeworben, die zunächst selber die Finanzanlagen der A-FIN zeichnen sollten, um dann später in ihrem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis diese Finanzanlagen zu verkaufen. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um die SHB Fonds, die allesamt als gescheitert angesehen werden können. Keiner dieser Fonds hat nämlich das prognostizierte Ziel auch nur annähernd erreichen können – nämlich, dass sich am Ende das eingezahlte Geld mindestens verdoppelt. Der SHB Fonds Erlenhofpark wird liquidiert.

A-FIN und die IFK Sachwertfonds Deutschland
Seit 2009 werden die IFK Sachwertfonds Deutschland vermittelt. Auch hier bestehen erhebliche Zweifel, dass die Prognoseaussagen eingehalten werden können. Immerhin kann in all den Fällen geholfen werden, in denen monatliche Ratenzahlungen geleistet werden oder die Vertragsvariante gewählt wurde, wo die Hälfte der Zeichnungssumme gleich eingezahlt wurde und die zweite Hälfte durch Gewinne zuwachsen soll. Da bislang keine Gewinne erkennbar sind, gibt es also auch kein Zuwachsen. Bei den SHB Fonds kann es als ausgeschlossen angesehen werden, dass diese Ausschüttungen jemals rechtssicher erfolgen können.

Persönliche Haftung der Anleger beenden

Viele Anleger der SHB Fonds oder der IFK Sachwertfonds sind sich gar nicht bewusst, dass sie als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beigetreten sind. Sie wissen nicht, dass sie persönlich mit ihrem Privatvermögen für die Einzahlung der Zeichnungssumme haften. Hier gibt es regelmäßig die Möglichkeit, die Rechtsstellung als Kommanditist aufzuheben und damit die persönliche Haftung auf die gesamte Zeichnungssumme zu beenden und die Einzahlungsverpflichtung aufzuheben.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der A-FIN Allgemeiner Finanzdienst GmbH die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.