Abgasskandal – Wertminderung nicht steuerlich absetzbar

Die Verursacher des Abgasskandals können die Kosten für das Software-Update von Millionen Diesel-Pkw von der Steuer absetzen, die Opfer der Abgasaffäre allerdings nicht. Sie müssen sich damit abfinden, die Wertminderung ihrer Dieselfahrzeuge nicht absetzen zu können. Die Dieselkäufer bleiben auf ihrem Schaden sitzen.

Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor. Auf dem sogenannten Dieselgipfel Anfang August 2017 hatten die Hersteller neue Abgas-Software für 2,8 Millionen Diesel-Pkw zugesagt. Für die 2,5 Millionen VW-Diesel ist dieses sogar amtlich angeordnet worden.

Deutliche Kritik kommt allerdings von dem Karlsruher Motorenbau-Professor Thomas Koch. Er hält sogar eine Hardware-Nachrüstung alter Diesel für unsinnig. Bei einer Nachrüstlösung „kann man die Uhr danach stellen, bis sich in der Flotte Systemausfälle einstellen würden“, sagte Koch. Dabei seien sicherheitsrelevante Teile, das elektrische Bordnetz, Partikelfilter u.v.m. betroffen.

Für die Halter von Diesel-Pkw eine ernüchternde Nachricht. Angesichts drohender Fahrverbote und der bereits jetzt eingetretenen Wertverluste für Ihren Diesel-Pkw sollten Sie diesen Schaden nicht klaglos hinnehmen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen. Immer mehr Dieselfahrer entscheiden sich, Klage gegen die Dieselhersteller einzureichen. Sie verlangen Schadensersatz.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie wissen möchten, welche konkreten Möglichkeiten des Schadensersatzes in Ihrem Falle vorhanden sind, rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.