Abgasskandal ++ Weitere Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

In der vergangenen Woche teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit, dass gegen zwei Mitarbeiter des Autozulieferers Bosch ermittelt wird. Beide werden in dem Abgasskandal verdächtigt, Beihilfe zum Betrug im Zusammenhang mit der Abgasbetrugssoftware bei Dieselautos geleistet zu haben.

Abgasskandal: Bosch baut Abgasschaltvorrichtung für Chrysler

Dabei geht es konkret um den Jeep Grand Cherokee und einen Pick-up des Typs Dodge Ram 1500 des amerikanischen Herstellers Chrysler. Auch diese Autotypen sind mit der Abgasschaltvorrichtung des Abgasreinigungssystems von Bosch ausgestattet worden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass diese Mitarbeiter von Bosch „relevante Tatbeiträge“ in ihrem Zuständigkeitsbereich geleistet haben.

Abgasskandal: Weitere Durchsuchungen bei Audi
Auch bei Audi gehen die Ermittlungen wegen des Abgasskandals weiter. Staatsanwälte haben die Wohnungen von 6 Audi-Mitarbeitern durchsucht. Auch diese Razzia steht im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Betruges bei Dieselabgaswerten, so erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II. Dies ist schon die zweite Razzia im Abgasskandal gegen Audi seit dem März letzten Jahres.

Abgasskandal: Europäische Union droht Deutschland
Für die Dieselfahrer wird die Situation immer schwieriger. Die Europäische Kommission der Europäischen Union droht Deutschland Klage wegen Verstoßes bei den Abgasvorschriften an. In Kürze stehen wichtige Entscheidungen von Verwaltungsgerichten über das Fahrverbot an.

Abgasskandal: Diesel PKW Absatz weiter rückläufig
Der Absatz von Dieselfahrzeugen ist weiter rückläufig. Der Anteil der Benziner nimmt zu, was der Umweltfreundlichkeit durchaus nicht zuträglich ist. Für die VW-Dieselfahrer gibt es aber jetzt die Möglichkeit, sich einem Sammelverfahren in Österreich anzuschließen.

Abgasskandal: Sammelklage gegen Porsche Holding in Österreich
Dort haben von Resch Rechtsanwälte vertretene VW Diesel Halter Strafanzeige wegen des Dieselbetruges gegen die Porsche Holding in Österreich gestellt. Die Porsche Holding mit Sitz in Salzburg spielt als potenzielle Beteiligungstäterin eine zentrale Rolle im Volkswagen Konzern. Im Gegensatz zum deutschen Recht gibt es nach dem österreichischen Unternehmensstrafrecht  Strafen gegen den Volkswagen Konzern und nicht nur gegen einzelne Personen.

Abgasskandal: Privatbeteiligtenanschluss für VW Diesel Halter
Damit sind Schadensersatzansprüche für VW Diesel Halter in Österreich möglich, die im Zuge der strafrechtlichen Verurteilung „angehängt“ werden können. Dieser sogenannte Privatbeteiligtenanschluss  ermöglicht es auch den VW-Diesel Haltern in Deutschland, auf kostengünstige Weise ihre Schadensersatzansprüche in Österreich anzumelden und durchzusetzen.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie als VW-Dieselfahrer dazu Fragen haben, rufen Sie an unter 030 8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles.