Abgasskandal ++ Tiefer Einbruch bei Dieselumsatz

Autohändler beklagen sich über die Folgen des Abgasskandals. Drohende Fahrverbote in den Ballungsgebieten machten gebrauchte Diesel fast unverkäuflich, erklärte der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, Jürgen Karpinski. Der Handel fordert eine Hardware-Nachrüstung auch für jene Diesel-Pkw, die nicht dem Standard Euro 6 entsprechen.

Hunderttausende von Dieselfahrzeugen stehen auf Halde. Für den Handel seien die Kosten so stark gestiegen, dass die Lage für einen Teil der Unternehmen existenzbedrohend sei. Pro Diesel müssen einige tausend Euro Wertverlust einkalkuliert werden.

Auch für die Halter der Diesel ist es eine bedrohliche Situation. Ihr Diesel-Pkw hat erheblich an Wert verloren und ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt praktisch unverkäuflich. Aber wenn es sogar zu einem Fahrverbot kommen sollte, müssten die Dieselhalter ihre Wagen stehen lassen. Das käme einer teilweisen Enteignung gleich.

Die Fahrer von Diesel-Pkw müssen sich deshalb überlegen, ob sie Schadensersatz und Rückabwicklung ihres Kaufvertrages verlangen wollen. Hier gibt es eine Reihe von Ansätzen, die es den Haltern von Diesel PKW erlauben, ihr Geld zurückzuerhalten.

Resch Rechtsanwälte – Verbraucherschutz seit 1986

Wenn Sie als Diesel Fahrer wissen wollen, welche Rechte auf Schadensersatz oder Rückabwicklung Ihnen zustehen, rufen Sie an unter 030 85 097 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles.