Abgasskandal Urteil: Schock für Dieselfahrer

Für viele Millionen Dieselfahrer ist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ein echter Schock gewesen. Diejenigen, die nicht die modernste Abgasnorm Euro 6 mit ihrem Diesel erfüllen, könnten in der Zukunft aus den Hauptverkehrszonen ihrer Metropolenregionen ausgeschlossen werden. Das sind immerhin mehr als 10 Millionen Diesel-Pkw in Deutschland. Immerhin sind fast 80 % aller Dieselfahrzeuge davon betroffen. Sie haben die Abgasnormen Euro 1 bis Euro 5. Das sind Diesel Pkw, die oft erst 3 Jahre alt sind. Was können Diesel Fahrer tun?

Abgasskandal: Diesel Fahrer fühlen sich enteignet
Viele fühlen sich durch den Richterspruch des Bundesverwaltungsgerichtes „enteignet“. Im Gebrauchtwagenhandel hat sich schon seit dem Ausbruch des Abgasskandals vor bald 2,5 Jahren der Markt gegen Diesel-Pkw gedreht. Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts kommt es zu einem weiteren Einbruch. Der Marktanteil der Diesel ist von 51 % auf knapp 33 % gesunken.

Abgasskandal: Verluste in Milliardenhöhe
Jeder einzelne Dieselwagen verliert an Wert. Nach Expertenmeinung entstehen Verluste in Milliardengröße. Eine Änderung ist nicht in Sicht. Viele Dieselfahrer haben ihren Diesel geleast und können ihn erst in 1 bis 2 Jahren zurückgeben. Dann tritt das Überangebot an Diesel zeitverzögert ein.

Abgasskandal: Schadensersatz für Diesel Halter
Die jetzt vom Bundesverwaltungsgericht erlaubten Fahrverbote machen den Dieselfahrern deutlich, dass sie die Option auf Schadensersatz ziehen sollten. Hier gibt es verschiedene Ansätze, die unbedingt geprüft werden sollten. Der Dieselhalter wird so gestellt, als hätte er seinen Diesel PKW nicht gekauft.

Abgasskandal: Widerruf des Autokredites
Gerade auch für Leasingnehmer, die einen Vertrag mit der entsprechenden Autobank geschlossen haben, gibt es vielfach die Möglichkeit des Widerrufs. Zahlreiche Darlehensverträge von Autobanken enthalten unwirksame Widerrufsbelehrungen. Über den Umweg des Widerrufs des Darlehensvertrages lässt sich das gesamte Kaufgeschäft rückabwickeln.

Abgasskandal: Schadensersatz über österreichische Unternehmensstrafrecht

Für die deutschen VW Dieselfahrer gibt es eine weitere Option, ihren Fall über das österreichische Strafrecht zu lösen. Über Resch Rechtsanwälte laufen zurzeit Strafanzeigen gegen die Porsche Holding in Salzburg. Die Porsche Holding spielt eine zentrale Rolle innerhalb des Volkswagen Konzerns. Über das österreichische Unternehmensstrafrecht lassen sich auch Schadensersatzansprüche anhängig machen. Anders als im deutschen Strafrecht kann über das Unternehmensstrafrecht in Österreich das ganze Unternehmen „bestraft“ werden. Das heißt, es muss Schadensersatz leisten. Die einzelnen VW Dieselfahrer können sich an das Strafverfahren „ranhängen“ und somit ihren individuellen Schadensersatzanspruch auf diesem Wege durchsetzen.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

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