ADCADA Investments AG PCC – Warnung aus Liechtenstein

Das verdächtige unternehmerische Konzept das Schweizers Benjamin Kühn sorgt mal wieder für negative Schlagzeilen und Warnungen. Er zählt gerade mal vierundzwanzig Lenze und ist der CEO der adcada Gmbh aus Bentwisch bei Rostock, die sich wiederum als konzernleitende Muttergesellschaft der ADCADA-Unternehmensgruppe versteht. Adcada wurde mehrfach abgemahnt und stellt sich immer wieder öffentlich als Opfer dar, welches einen ungleichen Kampf mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) führen müsse. Grund ist, die BaFin will einfach nicht akzeptieren, dass Adcada mit unlauteren Aussagen um die Gunst der Anleger wirbt. Nun gibt es auch eine Warnung der Finanzmarktaufsicht Liechtensteins. Dort hatte sich die ADCADA Investments AG PCC registriert und über die Domain adcada.money Geldanlagen eingeworben. Viele Anleger fragen sich nun, wie sie ihr bei Adcada investiertes Geld wiederbekommen?

ADCADA Investments AG PCC: Das Versprechen
Wie präsentiert sich die ADCADA Investments AG PCC in der Öffentlichkeit? Kaum, weil es zur Strategie von Adcada gehört, als Unternehmensgruppe wahrgenommen zu werden. Deren Auftritte schauen dann meist so aus: "Die ADCADA Unternehmensgruppe ist ein mittelständisches Unternehmen mit dem Hauptsitz in Bentwisch bei Rostock (Deutschland), das in den Bereichen Handel, Immobilien, Finanzen und Marketing europaweit tätig ist. Für die Immobilien und Finanzgeschäfte werden die Standortvorteil von dem Finanzplatz Liechtenstein genutzt. Wir ermöglichen unserem engagierten, dynamischen und mit grossem Ehrgeiz gekennzeichneten Team einen zukunftssicheren Arbeitsplatz mit Wohlfühlgarantie."

ADCADA Investments AG PCC: Aktuelle Warnung
Sofern der Text oben das Selbstbild der ADCADA Investments AG PCC wiederspiegelt, wird dieses durch eine Warnung der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht (FMA) korrigiert. Diese stellte am 24. April 2020 fest, dass die ADCADA Investments AG PCC über keine aufsichtsrechtliche Bewilligung der FMA verfügt. Die Entgegennahme von Einlagen, wie es unter adcada.money Hypozins beworben wird, ist der ADCADA Investments AG PCC, mit der Registernummer FL-0002.600.340-0 nicht erlaubt. Grenzt das eigentlich schon an Anlagebetrug?

 

 

ADCADA Investments AG PCC: Nur ein weiteres Kapitel
Damit setzt sich fort, was Verbraucherschützer schon seit Jahren negativ aufstößt - die immer neuen Versuche Anleger in Anlagen zu locken, für die kein Verkaufsprospekt vorliegt, die den Eindruck erwecken, so sicher wie eine Bankanlage zu sein und gleichzeitig einen Zins bieten, der alle anderen übertrifft. Dabei ist aber allgemein bekannt, dass ein Zins immer die Höhe der enthaltenen Anlagerisiken abbildet, ja abbilden muss. Jeder der sich Geld leiht, will ganz gewiss keines verschenken. Wenn kleine Firmen hohe Zinsen bieten, hat das Gründe. Die Liste von Insolvenzen derartiger Firmen ist lang. Erinnerungen an Prokon oder Wöhrl sollten den Anlegern Warnung genug sein. Aus Sicht einiger Verbraucherschützer handelte es sich bei diesen durchaus um Anlagebetrüger. Auch Resch Rechtsanwälte warnten bereits vor den Anlagen der Adcada.

ADCADA Investments AG PCC: Die Vorgeschichte
Adcada überschwemmt den Markt seit Jahren mit E-Mails in welchen den Anlegern hohe Renditen von acht Prozent und auch darüber versprochen werden. Ebenso wurden Anlagen in Schweizer Franken offeriert. Doch all diesen Beteiligungen war zu eigen, Darlehen an nachgeordnete Unternehmen der Firmengruppe zu sein und nicht etwa, wie suggeriert, eine Beteiligung an der recht gut dastehenden Adcada GmbH. Vielmehr sollten die Darlehen unter anderem an die ADCADA Investments AG PCC gehen. Mit der Konsequenz, dass wenn diese pleite geht, die Anleger einen Totalverlust realisieren müssen. Und genau deswegen warnen Verbraucherschützer und Finanzaufsichtsbehörden immer wieder.

ADCADA Investments AG PCC: Die Anleger haben Fragen
Da sich nun zeigt, dass die unter dem Motto von Transparenz und Klarheit eingeworbenen Gelder, als Anlagen entpuppen, denen beides fehlt, kommen angesichts der Warnungen zunehmend Fragen auf. Weshalb gelingt es Adcada seit mehreren Jahren nicht, ihre Anlagemöglichkeiten gesetzeskonform anzubieten? Warum versteift man sich auf Aussagen, die nahelegen, bei dem Investments in Adcada handele es sich um bankähnliche? Glauben die Verantwortlichen bei Adcada allen Ernstes, sie könnten die Öffentlichkeit mit Pressemitteilungen dauerhaft an der Nase herumführen?

ADCADA Investments AG PCC: Was machen die eigentlich?
Das Kerngeschäft von Adcada ist im fragilen und hochriskanten Fashion-Bereich angesiedelt. Der noch fünfzehnjährige Benjamin Kühn hatte schon, noch ein paar Jahre zuvor, durchaus kühne Ideen. Um den Handel mit Kleidungsstücken zu erleichtern, sollte eine Art virtueller Spiegel den Online-Kaufprozess erleichtern. Bei der Umsetzung wurde wohl klar, dass das Ganze ohne ein eigenes stationäres Geschäft, scheitern würde. Doch der stationäre Handel ist mit hohen Kosten verbunden, deshalb wurden bei Adcada neue Geschäftsbereiche, so auch für Geldanlagen, geschaffen. Und damit begannen die zu immer neuen Warnungen führenden Probleme. So ist die ADCADA Investments AG PCC nichts anderes als ein Puffer-Vehikel, das Anlegergelder einsammelt und wenn die Rechnung nicht aufgeht, vor die Wand gefahren werden kann – zusammen mit den Anlegergeldern.

ADCADA Investments AG PCC: Versäumnisse
Die  Verbraucherschutz-Zeitschrift "Test" warnte schon 2017: "Acht Prozent – das kann nicht seriös sein" und begründete unter anderem mit "Adcada ist kaum bekannt, die Anlage nicht von einem Wirt­schafts­prüfer testiert worden, das investierte Geld unterliegt keiner Zweck­bindung". Solche Veröffentlichungen und die erhaltenen Abmahnungen deuten darauf hin, dass es versäumt wurde qualifizierte Mitarbeiter ins Unternehmen zu holen, die in der Lage sind, gesetzes- und verbraucherschutzkonforme Anlagen zu entwickeln und zu lancieren. Stattdessen reagiert Adcada immer wieder beleidigt, mit großflächigen Anzeigen und mit Erklärungen von Rechtsanwälten auf nahezu jeden Vorwurf. Dabei ist es doch offensichtlich, dass man zuvor versuchte sowohl mit der BaFin als auch mit Verbraucherschützern Katz und Maus zu spielen und sich lieber mit Wortklaubereien als mit Klarheit und Transparenz beschäftigte. Solches Verhalten bestätigt die Warnungen und verunsichert die Anleger und viele fragen sich, wie sie diese Anlage nun los werden?

ADCADA Investments AG PCC: Der neueste Coup
Aus aktuellem Anlass wurde im April die Abteilung ADCADA healthcare gegründet, um ab Mai 2020 monatlich zwölf Millionen Atemschutzmasken zu produzieren. Zwölf Prozent der Produktion sollen an öffentliche und gemeinnützige Organisationen gespendet werden. Die potentiellen Empfänger der Spenden müssen die Teilnahme an einem Losverfahren beantragen. Das klingt nach ziemlich viel Trara, doch sei es drum. Weil ADCADA ADCADA ist, bekommt das Ganze noch ein richtiges Geschmäckle. Denn es wurde auch gleich noch eine Anleihe aufgesetzt, mit der sich Anleger an der "Initiative" beteiligen sollen. Versprochen werden sage und schreibe zwölf Prozent Zinsen.

ADCADA Investments AG PCC: Wenn, ja wenn
Zur Überzeugung der Anleger bedient man sich eines Zitats von Wirtschaftsminister Peter Altmaier "Wenn wir allen Menschen in Deutschland das Arbeiten, Einkaufen und Busfahren mit Mundschutz ermöglichen möchten, brauchen wir zwischen acht und zwölf Milliarden Masken pro Jahr". "Wenn" möchte man darauf lakonisch antworten. Wenn die Pandemie nicht abebbt, wenn kein Impfstoff gefunden wird, wenn die Preise der Masken nicht abstürzen, nachdem China seine Billigproduktion hochgefahren hat und noch viele "Wenns" mehr, stehen zwischen der Anlage und der Rendite. Vor derartigen Geschäftsmodellen muss man die Anleger warnen.

ADCADA Investments AG PCC: Wichtige Fragen zur Schutzmasken-Anleihe
Die für die Anleger entscheidende Frage sollte lauten: Hat Adcada dazugelernt und einen Prospekt erstellt? Wurde dieser von einer Finanzaufsichtsbehörde geprüft und genehmigt? Schuldig bleibt Adcada auch die Beantwortung der nicht unwichtigen Frage, welcher Schutzklasse die von ihr produzierten Masken zuzuordnen sind? Der Antwort nach zu urteilen entsprechen sie weder der Schutzklasse FFP3, noch der Schutzklasse FFP2 und erfüllen damit nicht die für den Einsatz gestellten Anforderungen im medizinischen Bereich mit Coronavirus infizierten Patienten.  

ADCADA Investments AG PCC: Viel Aufmerksamkeit durch Verbraucherschutz
Allein beim Berliner Verbraucherschutzforum hat es Adcada in auf 48 (!) warnende Einträge gebracht. Handelte es sich bei den beiden ersten beiden Einträgen 2016 und Anfang 2017 noch um Beschwerden wegen Spam-Mails die Adcada als technischen Betreiber der Aktion nennen, sieht es kurz danach anders aus, weil man anfing eigene Finanzprodukte anzubieten. Dabei reichen die folgenden 46 Warnungen vom Verbraucherschutzforum von erneuten Spam-Mails und zahlreichen redaktionell anmutenden Werbeanzeigen, wie zum Beispiel in Focus und Tagesspiegel, über irreführende Werbung und das Anbieten von angeblich sicheren Anlagen, denen in Wahrheit ein Totalverlustrisiko innewohnt, bis hin zu bilanziellen Überschuldungen und Konkursverfahren von Unternehmensteilen der Adcada Gruppe.

ADCADA Investments AG PCC: Sind die Geschäftspraktiken seriös?
Nein, das sind sie ganz gewiss nicht. Es sei denn, man unterstellt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unsachliche Veröffentlichungen. Zuletzt geschah das am 16. April 2020. Die BaFin machte deutlich, dass sie der Adcada GmbH bereits am 9. März 2020 aufgegeben hatte, ihr ohne die erforderliche Erlaubnis betriebenes Einlagengeschäft sofort einzustellen und unverzüglich abzuwickeln. Damit einhergehend ist Adcada verpflichtet, die angenommenen Gelder per Überweisung sofort an die Anleger zurückzuzahlen. Die BaFin warnte in diesem Fall vor Verträgen der Unternehmensgruppe mit einer "Immobilien-Anlage mit einer 110 % besicherten Briefgrundschuld". Wegen solcher Warnhinweise geraten auch immer wieder andere Themen von Adcada ins Blickfeld der Kritiker. So fragt sich das Verbraucherschutzmagazin "Die Bewertung", wo denn eigentlich die Bilanz des letzten Geschäftsjahres bleibt?

ADCADA Investments AG PCC: Wie sieht die Situation der deutschen Anleger aus?
Da der Adcada die Erlaubnis fehlt in Deutschland Finanzprodukte anzubieten und zu verbreiten und es dem ADCADA Investments AG PCC ebenso am Standort Lichtenstein eine Genehmigung fehlt, ist die Sache klar. Was also tun? Haben Anleger die Möglichkeit das Geschäft mit der ADCADA Investments AG PCC rückabzuwickeln und damit so gestellt zu werden, als hätten Sie die Anlage nicht gezeichnet?

ADCADA Investments AG PCC: Wie können Anleger ihr Geld zurück bekommen?
Wenn Sie nicht zu lange zögern und die richtigen Rechtsmittel in Position bringen, erfahrungsgemäß per Überweisung. Denn wenn sich Adcada eins nicht leisten kann, sind das langwierige Prozesse über die gewiss permanent berichtet wird und bei denen immer die Frage steht ob die Täuschungen mit Vorsatz erfolgten und es sich um ein Schema des Anlagebetrugs gehandelt haben könnte.

ADCADA Investments AG PCC: Gehen Sie den nächsten Schritt, noch heute!
Anleger sollten auf die Warnsignale hören und einen auf Anlagebetrug spezialisierten Anwalt konsultieren. Dieser wird überprüfen, welche konkreten Handlungsmöglichkeiten und Ansprüche gegenüber der ADCADA Investments AG PCC oder andere Teile der Unternehmensgruppe bestehen und wie diese schnell geltend gemacht und durchgesetzt werden können.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrungen im Anlegerschutz seit 1987
Wenn Sie Anleger bei der ADCADA Investments AG PCC sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie uns bitte unter 030 885 9770 an oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten dann eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

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