Agrofinanz GmbH: BaFin untersagt Einlagengeschäft. Rückabwicklung angeordnet.

 

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) teilt mit, dass sie der Agrofinanz GmbH aus Kleve am 08.10.2015 aufgegeben hat, das von ihr unerlaubt betriebene Einlagengeschäft einzustellen und durch unverzügliche Rückzahlung an die Kapitalgeber abzuwickeln.

 

Agrofinanz handelte ohne Erlaubnis der Bafin

Die BaFin weist darauf hin, dass für die Rückabwicklung nicht ausreichend ist, wenn die bisherigen Verträge gekündigt werden und ein neuer Vertrag stattdessen abgeschlossen wird. Die Agrofinanz hat auf der Grundlage des sogenannten „Kauf- und Rückkaufvertrages“ gewerbsmäßig Gelder angenommen und deren unbedingte Rückzahlung versprochen. Es fehlte der Agrofinanz aber die dafür erforderliche Erlaubnis der BaFin.

 

Anleger können Rückabwicklung von Agrofinanz verlangen

Zunächst hatte die Agrofinanz beantragt, die aufschiebende Wirkung gegen die Einstellungs- und Abwicklungsanordnung der BaFin zu erreichen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat mit Beschluss am 23.11.2015 die aufschiebende Wirkung der Einstellungs- und Abwicklungsanordnung der BaFin abgelehnt. Der Bescheid der BaFin ist sofort vollziehbar. Anleger können jetzt die Rückzahlung ihrer Einlagen verlangen.

 

Agrofinanz droht Insolvenz

Resch Rechtsanwälte haben das Geschäftsmodell der Agrofinanz seit längerer Zeit im Fokus und halten es für unseriös. Mit Sorge werden die Anleger beobachten, ob die Liquidität der Agrofinanz zur Rückabwicklung der Kaufverträge ausreicht. Es droht die Insolvenz, wenn die Verfügung der Bafin umgesetzt werden muss.

Agrofinanz GmbH: BaFin untersagt Einlagengeschäft. Rückabwicklung angeordnet.
Agrofinanz GmbH: BaFin untersagt Einlagengeschäft. Rückabwicklung angeordnet.

 

Resch Rechtsanwälte. Anlegerschutz seit 1986

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