Arbitrage Exchange – Maltas Finanzaufsicht warnt

Der angebliche Online-Broker Arbitrage Exchange gibt sich als ernsthafte Plattform für das Trading mit aus. Es mehren sich jedoch die Informationen, dass bei Arbitrage Exchange keineswegs alles in geraden Bahnen läuft. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei Arbitrage Exchange sprechen. Alle haben ihr bei Arbitrage Exchange investiertes Kapital verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Arbitrage Exchange das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Arbitrage Exchange fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Arbitrage Exchange tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Arbitrage Exchange ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Arbitrage Exchange zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

 

Arbitrage Exchange: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Arbitrage Exchange-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Arbitrage Exchange an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 03.06.2019 bei GoDaddy.com, LLC registriert wurde.

Arbitrage Exchange: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Arbitrage Exchange-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Arbitrage Exchange gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma OKCOIN EUROPE LTD mit der Geschäftsanschrift 30, Kenilworth, Flat 4, Sir Augustus Bartolo street, Ta’ Xbiex XBX 1093 bekannt, unter dieser sind die Macher von Arbitrage Exchange jedoch nicht auffindbar. Vielmehr wurde dieses Unternehmen genutzt um die unterschlagenen Gelder der Trader zu verschieben. Die weltweite Suche nach Arbitrage Exchange in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Arbitrage Exchange: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger anzulocken werden die Offerten von Arbitrage Exchange in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen präsentiert. Oft handelt es sich bei den Offerten um Falschinformationen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Filme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für Arbitrage Exchange zu rühren.

Arbitrage Exchange: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Arbitrage Exchange: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Arbitrage Exchange: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Handelsplattform Arbitrage Exchange ist nicht vorhanden. Arbitrage Exchange fehlt die Autorisierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der Malta Financial Services Authority (MFSA) vom 08.03.2021 . Das ist die Aufsichtsbehörde in Malta für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist auch offensichtlich, dass es sich bei Arbitrage Exchange um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Arbitrage Exchange Geschädigten ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

Arbitrage Exchange: Wo agieren die Betrüger?
Sicher haben die Anleger es bei Arbitrage Exchange mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Arbitrage Exchange beschränkten sich leider nicht auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich Arbitrage Exchange ebenso an englischsprachige Trader wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen dieser Sprechergruppe melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Arbitrage Exchange: Schadensersatzansprüche gegenüber beteiligten Banken
Für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland ist eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind geschädigten Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Solche Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken unrealisierbar gewesen.

Arbitrage Exchange: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Situation ist zum Glück aussichtsreicher, als es scheint. Die geschädigten Anleger können sich wehren und ihr investiertes Kapital zurückfordern. Im Moment ist es zwar nicht wahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Arbitrage Exchange bald gefasst werden, dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die eigentlich seriöse Geldhäuser bereitstellten. Die versäumten es erwiesenermaßen, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Derartige Unterlassungen ermöglichten den Anlagebetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Arbitrage Exchange: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätte sich keiner auf eine Investition bei Arbitrage Exchange eingelassen. Nun bleibt den Getäuschten nur noch die Option, sich um die Kompensation des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Dazu müssen essenzielle Punkte geklärt werden. An welchen Ort sind die von Arbitrage Exchange veruntreuten Gelder gelangt? Gibt es eine Chance, dass die Opfer der Anlagebetrüger ihr bei Arbitrage Exchange eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Aktionen sind von nun an obligat? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

Arbitrage Exchange: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Arbitrage Exchange hoffen? Die Opfer von Arbitrage Exchange finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Arbitrage Exchange sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Arbitrage Exchange bekannt sind.

Arbitrage Exchange: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missständen solcher Art auf dem unregulierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren nach. Die Methoden der Arbitrage Exchange sind dementsprechend nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit machtvolle und starke Werkzeuge zum Aufspüren der unterschlagenen Gelder und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets nahezu unmöglich geworden Je zügiger die Anleger der Spur des Geldes folgen, umso aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Nun kommt es darauf an, dass die von Arbitrage Exchange Geschädigten unverzüglich handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Arbitrage Exchange geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

09.12.2021


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