AtlasFMI.com – FCA warnt vor Anlagebetrug und Cloning

Der scheinbare Online-Broker AtlasFMI.com gibt sich als seriöser Anbieter für das Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Indizien, dass es bei AtlasFMI.com nicht mit rechten Dingen zugeht. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei AtlasFMI.com sprechen. Alle haben ihr bei AtlasFMI.com eingesetztes Kapital verloren. Ernsthafte Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Trader der AtlasFMI.com Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von AtlasFMI.com ist nicht mehr aufrufbar. Alle Trader der AtlasFMI.com fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der AtlasFMI.com tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Trader der AtlasFMI.com ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen AtlasFMI.com zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

AtlasFMI.com: Adresse, Telefonnummer, Webseite und Betreiber
AtlasFMI.com wurde am 12. Dezember 2019 bei NameCheap, Inc. registriert. Kurz nach der Registrierung nutzten die Anlagebetrüger den Anonymisierungsdienst WhoisGuard, Inc. mit Sitz in Panama. Die Webseite erschien in den Sprachen Englisch und Deutsch. Eine Adresse war auf der Webseite nicht angegeben. Angeblich wurde AtlasFMI.com von einer mit Sitz in der Fasanenstraße 75 in 10623 Berlin betrieben. Das war jedoch eine Falschinformationen und gehörte genauso zu den Täuschungsmanövern wie die Berliner Festnetznummern +493031193183, +493031193179 und +493031193170. Darüber hinaus benutzten die Täter die britischen Telefonnummern +44 208 059 9763, +44 208 059 9773, +44 7537153331, +44 2038075171, +44 7537 156312, +44 203 670 0524, +44 203 656 5889.  Die Betrüger nutzten die E-Mailadressen basil.bishop@atlasfmi.com, simon.hassler@atlasfmi.com, ruby.cavendish@atlasfmi.com, tyler.davis@atlasfmi.com, charlie.jenkins@atlasfmi.com, dimitry.bryon@atlasfmi.com. Kommt Ihnen eine der Adressen bekannt vor? Dann sind Sie vermutlich ebenfalls ein Opfer der Anlagebetrüger.

 

 

AtlasFMI.com: Verborgene Domaininhaber
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der AtlasFMI-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Dies ist allerdings eine rechtliche Verpflichtung für Firmen, die sich direkt an Kunden auf dem deutschen Markt wenden. Mithin besteht für die Betreiber der Website die rechtliche Verpflichtung zur Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Inhabers der Website im Impressum. Werden diese Mindestanforderungen des Telemediengesetzes durch die Betreiber einer Website verletzt, ist auch dies ein Grund zur Besorgnis. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.atlasfmi.com an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber. Kann das ein Zufall sein?

AtlasFMI.com: Zweifelhafte Beteuerungen
Was wird den erstaunten Tradern auf AtlasFMI.com.com da aufgetischt? “ÜBER UNS - Ein One-Stop-Handelsunternehmen, das Ihnen eine signifikante Webpräsenz bietet. AtlasFMI ist Ihr Ziel für den Handel mit Krypto-, Forex-, Rohstoff-, Metall- und Anleihen. Obwohl es auf dem Markt viele Makler gibt, die ähnlich wie wir arbeiten, haben wir die Möglichkeit, Ihnen eine außergewöhnliche Erfahrung mit bemerkenswerter Unterstützung und Effizienz zu liefern. Wir verstehen Ihre Handelsanforderungen und konzentrieren uns auf Ihre Erwartungen. Wir verbessern wir die Service- und Handelsplattformen, die nicht nur erstaunliche Ergebnisse und Benutzererfahrungen liefern, sondern die auch beste Leistung auf allen verschiedenen Geräten, was jeden Handel, den Sie betreiben, zum Erfolg führt.” Dies ist nur ein kleiner Auszug der fragwürdigen Zusagen, die Anleger auf der Webseite von AtlasFMI.com finden. Keines dieser hehren Versprechen von AtlasFMI.com wurde eingelöst. Unerfreulicherweise sorgen die suspekten Geschäftspraktiken eher für enttäusche Anleger und miserable Erfahrungen!

AtlasFMI.com: Akquise
Um Trader zu gewinnen werden die Offerten von AtlasFMI.com in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen propagiert. Häufig handelt es sich bei den Offerten um Falschinformationen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Imagefilme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Trader mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Zur selben Zeit wird in der Regel ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzustacheln, die Werbetrommel für AtlasFMI.com zu rühren. Registriert sich ein Interessent und presst den Login-Button wird er aufgefordert die Mindesteinzahlungssumme zu entrichten. Ist diese eingezahlt, kassiert der Affiliate seine Provision.

AtlasFMI.com: Unseriöse Praktiken
Häufig erfolgen auch über dubiose Callcenter sog. Cold Calls, dabei handelt es sich um verbotene, wettbewerbswidrige Werbeanrufe, mit denen Anleger geködert werden sollen. Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um mutmaßliche Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Gehören die „Leo Manné“ und Herr „Willdermann“ auch dazu? Zum Teil werden den Anlegern auch abstruse Lebensläufe durch die Broker übersandt, die eine akademische Laufbahn belegen sollen. Schaut man sich dann allerdings die übrige übersandte Korrespondenz an, so denkt man eher, man hat es mit Analphabeten zu tun, die nicht einmal die einschlägigen Übersetzungsprogramme des Internets zum Einsatz bringen können. Gleichwohl gelingt es ihnen trotzdem, die Trader von ihrer vermeintlichen Expertise zu überzeugen.

AtlasFMI.com: Aushorchen
Meist starten die Trader dann mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Gauner auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Ganz nebenher sammeln sie nebenbei noch unzählige Informationen über ihr Opfer ein, um es anschließend besser manipulieren zu können.

AtlasFMI.com: Manipulationen der Anlagebetrüger
Besonders merkwürdig wird es dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Dabei werden den Anlegern auch gefälschte Kontoauszüge übersandt, um vermeintliche Gewinne vorzutäuschen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

AtlasFMI.com: Kein Exit ohne Verluste
Ein Exit ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an absurde Voraussetzungen oder gar weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden (z.B. Quellensteuer) und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Da stellt sich auch wieder die Frage, wie man bei www.atlasfmi.com das Konto löschen oder kündigen kann? Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Gaunern weiter gehandelt werden. Natürlich ist auch dies vollkommen unseriös!

AtlasFMI.com: Im Visier der Finanzaufsichtsbehörden!
Eine Legitimierung des Online-Brokers XXX ist nicht vorhanden. Es fehlt eine Autorisierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec).  Nicht weiter erstaunlich ist es, wenn bei diesen unseriösen Geschäftspraktiken die Handelsplattformen ins Visier der Finanzaufsichtsbehörden geraten. So warnte bereits am 22. April 2020 die englische Finanzaufsicht Financial Conduct Authority (FCA) vor den Aktivitäten der AtlasFMI und der Handelsplattform www.atlasfmi.com. So wurde gewarnt, dass es sich um eine sogenannte Klon-Firma handelt, die den Eindruck erweckt, man hätte etwas mit bereits vorhandenen und bei der FCA registrierten Firmen zu tun. Dies ist allerdings nicht der Fall und aus diesem Grunde hat die FCA die Kontaktdaten der Schwindelfirma AtlasFMI veröffentlicht. Es ist auch nur schwer zu übersehen, dass sich hier um ein Schema des Kapitalanlagebetrugshandelt. Diverse Finanzaufsichten, so der Länder Schweden, Norwegen, Dänemark und Malta haben sich dieser Warnung angeschlossen. Und was bedeuten diese Warnungen für die Kunden, die schlechte Erfahrungen mit den der Firma AtlasFMI als Betreiberin der Tradingplattform www.atlasfmi.com gemacht haben? Den Opfern von XXX ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

AtlasFMI.com: Keine Lizenz für Geschäfte mit deutschen Kunden!
Eine entscheidende Frage ist auch, ob die Firma AtlasFMI als Betreiber der Website www.atlasfmi.com von einer Finanzaufsichtsbehörde beaufsichtigt werden, so der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder der britischen Financial Conduct Authority (FCA). Hierfür gibt es keinerlei Hinweise und auch dies ist ein weiterer Warnhinweis und wird durch die Warnung der FCA sogar noch unterstrichen. Und was ist von den vermeintlichen Finanzgeschäften der AtlasFMI mit deutschen Anlegern zu halten? Über die Website www.atlasfmi.com werden auch Geschäfte mit Differenzkontrakten (Contracts of Difference – CFD) und Kryptowährungen (Bitcoinhandel) angeboten. Hier muss man sich klarmachen, dass Geschäfte mit CFD mit privaten deutschen Kleinanlegern für diese Firmen verboten sind. Erst Ende 2019 hat die BaFin dieses Handelsverbot verlängert. Darüber müssen die Firmen, so auch die Firma AtlasFMI ihre Kunden aufklären. Tun sie dies nicht, so machen sie sich schadensersatzpflichtig und die Anleger können ihr Geld zurückfordern. In diesem Zusammenhang wird insbesondere auch noch die Rolle der Zahlungsdienstleister Nordpay Financial Ltd, Bitstamp Ltd, Net Kantor Sp. z o.o., und Bitpanda GmbH samt den Banken, wie der Deutschen Handelsbank, der Gorenjska banka, die BNP Paribas Bank Polska Spółka Akcyjna und die Hypo Tirol Bank zu bewerten sein. Im Übrigen werden sich die Verantwortlichen der Zahlungsdienstleister und Banken auch noch unangenehme Fragen stellen lassen müssen, welche Rolle sie in dem mutmaßlichen Betrugskonstrukt gespielt haben. Eine Frage, die auch die Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden sehr interessieren wird.

AtlasFMI.com: Hilfe bei Anlagebetrug
Was tun bei Anlagebetrug? Welche Hilfe bei Anlagebetrug können die betrogenen Trader von AtlasFMI.com beanspruchen? Bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug finden die von AtlasFMI.com Betrogenen idealerweise Hilfe. Ein solcher oder ein Rechtsanwalt für Trading ist in der Lage sich um Ihren Fall mit AtlasFMI.com um die strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, sowie parallel die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern.

AtlasFMI.com: Anleger wollen ihr Geld zurück!
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätten sich die Interessenten nie auf Geschäfte mit AtlasFMI.com eingelassen. Nun bleibt den Opfern nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des Geldes zu bemühen. Hierzu müssen relevante Fragen beantwortet werden. An welchen Ort sind die von AtlasFMI.com unterschlagenen Gelder geschafft worden? Können Trader ihr bei AtlasFMI.com eingesetztes Geld irgendwie zurück kriegen?  Welche Vorkehrungen sind nun notwendig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten

AtlasFMI.com: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dieser Art Missstände auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Arbeitsweise der AtlasFMI.com ist insoweit nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahre ein umfangreiches Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der verschwundenen Investitionen und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. In Zeiten des Internets ist es sehr schwierig geworden, Gelder verschwinden zu lassen. Je zügiger die Betroffenen der Spur des Geldes folgen, umso aussichtsreicher ist es, dass sie ihr Geld sichern lassen können. Nun kommt es darauf an, dass die von AtlasFMI.com geschädigten Anleger sofort handeln.

AtlasFMI.com: Die Situation der Anleger
Die Gemengelage ist zum Glück besser, als es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können gegen den Anlagebetrug vorgehen und ihr investiertes Geld zurückfordern. Im Moment ist es zwar nicht wahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von AtlasFMI.com zeitnah gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die angesehene Banken zur Verfügung stellten. Die Verantwortlichen haben es leider versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Trader und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Diese Unterlassungen ermöglichten den Anlagebetrügern ihr kriminelles Tun erst.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Sind Sie ein Opfer der Anlagebetrüger von AtlasFMI.com? Wollen Sie wissen, ob und wie Sie Ihr bei AtlasFMI.com investiertes Geld zurückerhalten? Füllen Sie bitte den Fragebogen aus oder rufen Sie an.Sie erreichen uns unter +49 30 885 9770. Sie bekommen eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 

 



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