Autark Gruppe ++ beunruhigende Informationen

Rund 31 Millionen Euro haben die Anleger der Autark Gruppe mit ihren Nachrangdarlehen zur Verfügung gestellt. Viele davon zahlen diese Nachrangdarlehen in Raten ein. Die „Stiftung Warentest“ rät den Anlegern der Autark Gruppe, die Einzahlungen zu stoppen. Die Autark Gruppe hat erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die ohnehin riskanten Nachrangdarlehen werden dadurch noch mehr zur Risikobeteiligung.

Autark lockt mit Nachrangdarlehen
Die Autark Vertrieb- und Beteiligung GmbH aus Dortmund hatte bis Ende 2015 Nachrangdarlehen mit jährlichen Zinsen von bis zu 7,5 % und Laufzeiten bis zu 30 Jahren angeboten. Die Autark Vertrieb- und Beteiligung GmbH  ist zwischenzeitlich mit der Autark Invest AG aus Liechtenstein verschmolzen. Das Gesamtvolumen beträgt laut „Finanztest“ rund 135 Millionen Euro. Allerdings hatten bis Ende 2016 die Anleger erst 31 Millionen Euro eingezahlt. Derzeit sind also noch fast 100 Millionen als monatliche Raten offen.

Autark Gruppe: Nachrangdarlehen mit Totalverlustrisiko
Vielen Anlegern ist gar nicht klar, dass Nachrangdarlehen ein hohes wirtschaftliches Risiko beinhalten. Im Falle der Insolvenz werden Nachrangdarlehen - wie schon der Name sagt - nachrangig bedient. Erst wenn alle anderen Gläubiger befriedigt sind, kommen die Nachranggläubiger an die Reihe. Praktisch bedeutet es, sie bekommen nie Geld.

Autark Gruppe: Was ist der Hintergrund dieser Krise?
In verschiedenen Städten gab es Razzien. Die Staatsanwaltschaften in Dortmund, Hof und Siegen sind involviert. Es besteht ein Betrugsverdacht im Zusammenhang mit Geldanlagen in zweistelliger Millionenhöhe. Wann die laufenden Ermittlungen abgeschlossen sind, kann derzeit nicht abgeschätzt werden. Weitere Auskünfte kann die zuständige Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität in Hof nicht geben. Nach den Informationen von Finanztest ermittelt die Staatsanwaltschaft Hof gegen zwei Verantwortliche der Sensus, die auch bei der Derivest Verantwortung trugen. Den Beschuldigten wird Untreue und Betrug in besonders schweren Fällen vorgeworfen. Ein Teil der Anlegergelder sollen sie für private Zwecke genutzt haben.

Autark Gruppe: Anleger werden irregeführt
Von diesen ganzen Ermittlungen erfährt der Anleger nichts. Im Weihnachtsbrief 2016 schreibt der Geschäftsführer der Autark Holding, dass die Vermögensanlagen werthaltig seien. Neben Biogasanlagen, hochwertigen Immobilien, digitalen Breitbandkabelnetzen verfügt die Autark als Flaggschiff über das Theater am Marientor in Duisburg. Erstaunlich, denn die Autark Digital GmbH aus Hamburg, die so positive Erwähnung findet, musste am 19. Dezember 2016 einen Insolvenzantrag stellen.

Autark Gruppe: Erhebliche Zweifel an der Seriosität
Zudem soll über eine geplante Kapitalerhöhung und Verschmelzung aller Geschäftsfelder in die Autark Group AG das Geschäft stabilisiert werden. Im Sommer 2016 wollte die Autark Invest eine Kapitalerhöhung auf 420 Millionen Euro umsetzen. Dabei beträgt der Börsenwert der Autark Group AG nicht einmal 3 Millionen Euro. Eine erstaunliche Differenz. Auch sonst gibt es Zweifel an der Liquidität der Autark Gruppe. Anleger, die ihre Nachrangdarlehen fristgemäß zum Jahresende 2016 gekündigt hatten, wurden auf Rückzahlung ihres Geldes vertröstet. Viele Anleger mussten ihre Rückzahlungsansprüche gerichtlich geltend machen.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Autark Gruppe die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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