Bitbase – Miserable Erfahrungen mit Forex Broker

Der vermeintliche Online-Broker Bitbase gibt sich als vertrauenswürdiger Player für das Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Informationen, dass es bei Bitbase auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Bitbase von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Die Anleger haben ihr gesamtes bei Bitbase investiertes Geld verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Bitbase Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Bitbase fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Bitbase tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Bitbase ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Bitbase zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Bitbase: Anrüchige Versprechen
Was wird den perplexen Interessenten auf der Website von Bitbase da aufgetischt? "Im Jahr 2012 hatte Bitbase die radikale Idee, dass jeder - überall - in der Lage sein sollte, einfach und sicher auf Bitcoin zuzugreifen...Wir sehen Kryptowährung als die Zukunft des Geldes und als Katalysator für die Schaffung eines offenen Finanzsystems auf der ganzen Welt...Heute vertrauen mehr als 35 Millionen Menschen in über 100 Ländern Bitbase, um Kryptowährung zu kaufen, zu verkaufen, zu speichern, zu nutzen und zu verdienen". Das ist nur ein kleiner Teil der suspekten Beteuerungen, die Anleger auf der Webseite von Bitbase finden. Nicht eine dieser gegebenen Beteuerungen von Bitbase wurde eingelöst. Bedauerlicherweise sorgt das halbseidene Geschäftsgebaren eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Bitbase: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Bitbase-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Bitbase an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 12.10.2020 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Bitbase: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Bitbase-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Bitbase gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es werden zwar die beiden Firmen Bitbase UK Ltd. mit der Geschäftsanschrift Gateway East, White City, London, W12 7TU, United Kingdom und CB Payments Ltd. in 5 Fleet Place London, EC4M 7RD, United Kingdom angegeben, unter diesen sind die Macher von Bitbase jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse jedoch leider keine Telefonnummer. 

Bitbase: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Die Offerten von Bitbase werden in allen möglichen Medien und Kanälen inseriert. Häufig handelt es sich bei diesen Empfehlungen um unrichtige Behauptungen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Werbefilmchen auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um anderen Ansporn zu geben, die Werbetrommel für Bitbase zu rühren.

Bitbase: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Bitbase: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Bitbase: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Handelsplattform Bitbase ist nicht vorhanden. Bitbase fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist kaum zu übersehen, dass es sich bei Bitbase um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Bitbase geschädigten Anlegern ist nahezulegen, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Bitbase: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei Bitbase mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Bitbase beschränkten sich leider nicht auf den deutschsprachigen Raum. Da sich Bitbase vor allen an englischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen von quasi überall her melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Bitbase: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Betroffenen zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken kaum denkbar gewesen.

Bitbase: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Konstellation ist bei Weitem besser, als es den Anschein hat. Die geschädigten Investoren können sich zur Wehr setzen und eingesetztes Kapital zurückverlangen. Derzeit ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Bitbase bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die um gute Reputation bemühte Finanzinstitute bereitgestellt haben. Diese haben es erwiesenermaßen versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Legalität zu kontrollieren. Solche Versäumnisse haben den Anlagebetrug erst ermöglicht.

Bitbase: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen ausgestattet, hätte sich kein Investor auf eine Investition bei Bitbase eingelassen. Nun bleibt den Betrogenen nur noch die Möglichkeit, sich um Wiederbeschaffung des unterschlagenen Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Im Voraus müssen relevante Punkte geklärt sein. An welchen Ort wurden die von Bitbase verschobenen Gelder gebracht? Gibt es realistische Aussichten, dass die Opfer der Anlagebetrüger ihr bei Bitbase eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Aktionen sind von jetzt an notwendig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt kann diese Fragen umfassend beantworten.

Bitbase: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Bitbase hoffen? Die Opfer von Bitbase finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Bitbase sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Bitbase bekannt sind.

Bitbase: Die Spur des Geldes verfolgen!
Derartige Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren. Die Handlungsweise der Bitbase ist so betrachtet nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahre ein mächtiges Instrumentarium zum Aufspüren der defraudierten Geldbeträge und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. Gelder verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets nahezu unmöglich geworden Je schneller die Anleger der Spur des Geldes folgen, umso größer sind die Chancen, dass sie ihr Geld sichern lassen können. Wichtig ist vor allem, dass die von Bitbase geschädigten Anleger ohne Verzug aktiv werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Bitbase geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

01.07.2021

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