Bitclub – Erfahrungen: Anlagebetrüger zahlen nicht aus

Die Bitclub erweckt den Eindruck, dass Anlegern ideale Bedingungen bereitgestellt werden, um mit Trading genauso schnelles wie sicheres Geld zu erwirtschaften. Bei Bitclub ist alles Anlagebetrug. Nichts wird bei der Bitclub gehandelt. Alles, was der Anleger auf seinem Bildschirm sieht, ist fake. Das Geld ist gleich in den Taschen der Anlagebetrüger gelandet. Kein Cent ist investiert worden. Können Sie von ebensolchen Erfahrungen berichten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug? Was können Anleger tun, die von der Bitclub betrogen worden sind? Wie bekommt der Anleger sein Geld von unseriösen Anbietern zurück?

 

BitClub: Zweifelhafte Zusagen
Was wird den erstaunten Anlegern auf der Website von BitClub da aufgetischt? "BitClub ist eine Gemeinschaft von Menschen aus der ganzen Welt, die sich zusammengeschlossen haben, um mit Bitcoin und anderen digitalen Währungen (auch Kryptowährungen oder virtuelle Währungen genannt) Geld zu verdienen. Wir nutzen unsere Hebelwirkung und unsere enorme Kaufkraft, um strategisch Mining-Hardware zu den niedrigsten Preisen zu kaufen und an allen erzielten Gewinnen teilzuhaben. Wir haben ein sehr einzigartiges Geschäftsmodell entwickelt, das es uns ermöglicht, schnell zu expandieren und unsere Geschäftstätigkeiten zu skalieren, wie es nichts anderes auf dem heutigen Markt gibt. Während wir größer werden, werden wir weiterhin an der Spitze dieses explodierenden Marktes bleiben, indem wir unseren Mitgliedern mehrere Möglichkeiten bieten, Geld zu verdienen! Alle Gewinne aus dem Bitcoin-Mining werden täglich an BitClub-Mitglieder ausgezahlt!" Dies ist nur ein kleines Beispiel der übertriebenen Angaben, die Neugierige auf der Webseite von BitClub finden. Keines dieser hehren Versprechen von BitClub wurde eingehalten. Unglücklicherweise sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für unglückliche Anleger und schlechte Erfahrungen!

BitClub: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der BitClub-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von BitClub an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain am 22.07.2014 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

BitClub: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwer fallen, da die BitClub-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von BitClub gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma BitClub-Netzwerk angegeben, allerdings kann man nur über ein Kontaktformular Kontakt aufnehmen, weiter möglichkeiten gibt es nicht. Die weltweite Suche nach dem BitClub in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

BitClub: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Empfehlungen von BitClub in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen inseriert. Nicht selten handelt es sich dabei um falsche Versprechen. Daneben laden sie Videos auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Parallel wird in der Regel ein Affiliate-Programm begonnen, um andere anzustacheln, intensiv für BitClub zu werben.

BitClub: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

BitClub: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

BitClub: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Handelsplattform BitClub ist nicht vorhanden. BitClub fehlt die Autorisierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist auch offensichtlich, dass es sich bei BitClub um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen Opfern von BitClub ist zu raten, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

BitClub: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei BitClub mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der BitClub beschränkten sich leider nicht auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich BitClub ebenso an engischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen dieser Sprechergruppe melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

BitClub: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Geschädigten zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken nicht denkbar gewesen.

BitClub: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Situation ist bei Weitem nicht so aussichtslos, als es den Anschein hat. Die Opfer können sich wehren und ihr eingesetztes Geld zurückfordern. Im Moment ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von BitClub zeitnah ergriffen werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die um gute Reputation bemühte Banken bereitstellten. Deren Verantwortliche haben es nachweislich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Derartige Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagebetrügern ihr kriminelles Tun erst.

BitClub: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätte sich kein Anleger auf Geschäfte mit BitClub eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch die Alternative, sich um Wiedergutmachung zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zu diesem Zweck müssen relevante Punkte geklärt sein. Zu welchem Ziel wurden die von BitClub verschobenen Gelder gebracht? Können Anleger ihr bei BitClub eingesetztes Geld irgendwie zurück kriegen? Welche Maßnahmen sind jetzt nötig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten

BitClub: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von BitClub hoffen? Die Opfer von BitClub finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit BitClub sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie BitClub bekannt sind.

BitClub: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dieser Art Missstände auf dem unregulierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren. Die Handlungsweise der BitClub ist insofern nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit ein kraftvolles Werkzeug zum Aufspüren des veruntreuten Kapitals und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. In Zeiten des Internets ist es sehr schwierig geworden, Gelder verschwinden zu lassen. Je schneller die Anleger der Spur des Geldes folgen, desto aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiedersehen. Wichtig ist vor allem, dass die von BitClub geschädigten Anleger ohne Verzug handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von  BitClub geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

09.07.2022

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