Bremse für Bitcoins ++ Aufsicht will Kryptowährungen regulieren

Die Kryptowährungen, wie Bitcoins, rücken immer mehr ins Bewusstsein und in den Blickpunkt der staatlichen Aufsicht. Der Sprecher des Bundesfinanzministeriums teilt mit, dass er die Risiken der virtuellen Währungen „vertieft“ im Blick behalten will. Auch im Hinblick auf etwaigen Handlungsbedarf. Weil es sich um ein globales Phänomen handele, sei auch ein internationales Vorgehen aus der Sicht der G-20-Staaten sinnvoll. Zwar sei der Bitcoin kein gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegt damit keiner Einlagensicherung, erklärte ein Sprecher des Ministeriums.

Bitcoin unter Aufsicht der BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Bitcoin allerdings als Finanzierungsinstrument eingestuft. Damit würden Tauschplattformen für virtuelle Währungen der Aufsicht und damit der Sorgfaltspflicht unterliegen. Es gibt Bestrebungen, die EU-Geldwäscherichtlinie zu ändern. Alle Tauschplattformen für Kryptowährungen und deren Anbieter sollen zur Identifizierungspflicht beim Umtausch in reale Währungen angehalten werden. Das werde dem Bitcoin auch die Anonymität nehmen, meinte der Sprecher des Finanzministeriums.

Bitcoin im Visier der amerikanischen SEC
In den USA machte eine Vertreterin der Börsen und Finanzaufsicht SEC deutlich, dass man grünes Licht für Kryptowährungen nur dann geben werde, wenn Bedenken im Hinblick auf den Investorenschutz gelöst seien, bevor die Emittenten von derartigen Finanzprodukten über Fonds dieses den Investoren anbieten. Wichtig sei, dass Investoren die Risiken verstünden und eine Manipulation der Bitcoinmärkte verhindert werden.

Bitcoin Anträge auf Börsenzulassung zurückgezogen
Die Kursexplosion des Bitcoins und anderer Cyberwährungen im vergangenen Jahr hatte die Gier der Märkte geweckt. Die SEC machte aber deutlich, dass sie grundsätzliche Bedenken hatte. Daraufhin sind Zulassungsanträge von Fondsanbietern für Kryptowährungen wieder zurückgezogen worden, die an der Börse notiert werden sollten.