Blue-Lable.com – Anlagebetrug durch zyprisch-niederländisches Konstrukt

Der vermeintliche Online-Broker Blue-Lable.com gibt sich als anständiger Anbieter für das Online-Trading aus. Es mehren sich jedoch die Indizien, dass es bei Blue-Lable.com auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei Blue-Lable.com sprechen. Alle haben ihr bei Blue-Lable.com investiertes Kapital verloren. Immer mehr Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Blue-Lable.com Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Blue-Lable.com fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Blue-Lable.com tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Blue-Lable.com ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Blue-Lable.com zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

 

Blue-Lable.com: Suspekte Beteuerungen
Was wird den ahnungslosen Interessenten auf Blue-Lable.com.com da vorgesetzt? „Wer ist Blue Label? Wir sind eine innovative Werbeplattform, mit der Sie Werbeflächen und Banner kaufen und PPC-Einnahmen aus Ihrer Kampagnenleistung erzielen können. Alles, was wir tun, angefangen von unserer kontinuierlichen Investition in die Weiterentwicklung unserer Technologie bis hin zur kontinuierlichen Erweiterung unserer Produktpalette, um den ständig wachsenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, ist nur ein Beweis dafür, wie kundenorientiert unser Ansatz ist. Unser einziges Ziel ist es, den besten Interessen unserer Kunden zu dienen und ein unvergleichliches Erlebnis zu bieten.“ Das ist nur ein kleines Beispiel der unglaubwürdigen Beteuerungen, die Interessenten auf der Webseite von Blue-Lable.com finden. Keine dieser gegebenen Zusagen von Blue-Lable.com wurde eingehalten. Leider sorgen die beunruhigenden Geschäftspraktiken eher für enttäusche Anleger und miserable Erfahrungen!

Blue-Lable.com: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Blue-Lable.com-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Dies ist allerdings eine rechtliche Verpflichtung für Firmen, die sich direkt an Kunden auf dem deutschen Markt wenden. Mithin besteht für die Betreiber der Website die rechtliche Verpflichtung zur Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Inhabers der Website im Impressum. Werden diese Mindestanforderungen des Telemediengesetzes durch die Betreiber einer Website verletzt, ist auch dies ein Grund zur Besorgnis. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.blue-lable.com an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass die Website erst am 11.01.2019 registriert wurde und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienstleister Domains By Proxy, LLC verstecken. Kann das ein Zufall sein?

Blue-Lable.com: Wer ist das?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anleger und Anlegern sehr schwer fallen, da die die Hintermänner von Blue-Lable.com alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Hier setzen die Macher von Blue-Lable.com auf absolute Intransparenz, denn es existiert weder ein Impressum und auch in den Geschäftsbedingungen findet man keinerlei Angaben über den Betreiber. Anleger müssen sich zu Recht die Frage stellen, wie bei diesem Versteckspiel die Geschäftspraktiken von Blue-Lable.com einzuordnen sind? Ist das seriös oder unseriös? Zu welchem Urteil werden die Anleger kommen?

Blue-Lable.com: Akquise für den Anlagebetrug
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Kunden zu gewinnen werden die Angebote von Blue-Lable.com in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen promotet. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook und anderen Onlinemedien geschaltet. Oft genug handelt es sich bei diesen Empfehlungen um falsche Versprechen. Um die Täuschung zu erhöhen laden sie Imagefilme auf YouTube oder Vimeo hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten angeblich vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Dies ist allerdings absoluter Fake, um nichtsahnende Anleger zu täuschen. Zur selben Zeit wird in der Regel ein Affiliate-Programm gestartet, um andere zu motivieren, die Werbetrommel für Blue-Lable.com zu rühren.

Blue-Lable.com: Kriminelle Geschäftspraktiken
Häufig erfolgen auch über dubiose Callcenter sogenannte Cold Calls, dabei handelt es sich um verbotene, wettbewerbswidrige Werbeanrufe, mit denen Anleger geködert werden sollen. Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um mutmaßliche Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders dubios ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Aber wie geht es weiter?

Blue-Lable.com: Exit ohne Verluste unmöglich?
Häufig wird den Anlegern auch suggeriert, dass nur ein Teil des eingezahlten Kapitals zum Trading eingesetzt wird, während der Rest als Sicherheit auf dem Handelskonto verbleiben soll. Ebenso dubios sind die Angebote, gegen weitere hohe Geldzahlungen eine angebliche „Versicherung“ gegen mögliche Verluste abzuschließen zu können. Ein Exit ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an absurde Voraussetzungen oder gar weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich verdienten Gewinne. Eine Verrechnung mit den angeblich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt.

Blue-Lable.com: Abzocke durch Blue-Lable.com?
Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab! In diesem Zusammenhang sind zum Beispiel auch Mitarbeiter der Website www.blue-lable.com negativ in Erscheinung getreten. Auch hier werden Büros in Zypern (105 Griva Digeni, 4th Floor Office 402 3101, Limassol) und den Niederlanden (Nieuwehavenweg 53, 1216 BL Hilversum) unterhalten. Wer die Website www.blue-lable.com genauer untersucht, wird auch überraschende Übereinstimmungen zur Website www.trade360.com feststellen. Kann das ein Zufall sein? Woher haben die Mitarbeiter von Blue Lable ihren genauen Informationen über die Kunden von Trade360? Gab es ein Datenleck oder wurden die Kundendaten von Trade360 unzulässiger Weise an Dritte, wie Blue Lable weitergegeben? Natürlich wäre auch dies vollkommen unseriös! Übrigens werden sich die Verantwortlichen der Blue-Lable.com und die beteiligten Zahlungsdienstleister und Banken noch unangenehme Fragen stellen lassen müssen, welche Rolle sie in dem mutmaßlichen Betrugskonstrukt gespielt haben. Eine Frage, die auch die Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden sehr interessieren wird

Blue-Lable.com: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers Blue-Lable.com ist nicht vorhanden. Blue-Lable.com fehlt die Legitimierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist einfach zu erkennen, dass sich bei Blue-Lable.com um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Blue-Lable.com geschädigten Investoren ist nahezulegen, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

Blue-Lable.com: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei Blue-Lable.com mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Blue-Lable.com sind leider nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Weil sich Blue-Lable.com ebenso an englisch-, spanischsprachige Anleger und solchen aus den Niederlanden wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch aus diesen Reihen Betrogene melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Blue-Lable.com: Schadensersatzansprüche gegenüber involvierten Banken
Eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland zwingende Voraussetzung. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind geschädigten Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken schwerlich denkbar gewesen.

Blue-Lable.com: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Situation ist zum Glück aussichtsreicher, als es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können sich wehren und das eingesetzte Geld zurückverlangen. Im Moment ist es zwar  nicht wahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Blue-Lable.com bald ergriffen werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die um gute Reputation bemühte Geldhäuser bereitstellten. Deren Verantwortliche haben es offensichtlich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Diese Säumnisse ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

Blue-Lable.com: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätten sich die Investoren nicht auf eine Investition bei Blue-Lable.com eingelassen. Nun bleibt den Getäuschten nur noch die Alternative, sich um die Kompensation des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Hierzu müssen wichtige Punkte geklärt werden. Zu welchem Ziel sind die von Blue-Lable.com verschobenen Gelder verschwunden? Gibt es die Möglichkeit, dass die betrogenen Anleger ihr bei Blue-Lable.com eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Schritte sind als nächstes nötig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

Blue-Lable.com: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Blue-Lable.com hoffen? Die Opfer von Blue-Lable.com finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Blue-Lable.com sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Blue-Lable.com bekannt sind.

Blue-Lable.com: Die Spur des Geldes verfolgen!
Derlei Missständen auf dem unregulierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren nach. Die Verfahrensweise der Blue-Lable.com ist so gesehen nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte ein nachhaltiges Instrumentarium zum Aufspüren der entzogenen Investitionen und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer schwieriger, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Je eher die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, umso größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Nun kommt es darauf an, dass die von Blue-Lable.com Geschädigten unverzüglich tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Blue-Lable.com geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 

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