BMW Diesel Abgasskandal - 10 Millionen Bußgeld

10 Millionen Euro Bußgeld soll BMW wegen des Einbaus unzulässiger Abschalteinrichtungen zahlen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für BMW-Dieselfahrer?

BMW Diesel Abgasskandal: Abschalteinrichtung keine Absicht
Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung, die sich dabei auf Informationen der Münchner Staatsanwaltschaft beruft, geht es dabei um 7.600 Dieselmodelle. Bei diesen BMW-Diesel-PKWs wurde eine unzulässige Abschalteinrichtung eingebaut. Allerdings sei das nach den bisherigen Erkenntnissen „ein Versehen und keine Absicht gewesen“.

BMW Diesel Abgasskandal: Kein Prozess wegen Manipulation
Mit einer Zahlung des Bußgeldes von 10 Millionen Euro kann BMW nun um einen Prozess herumkommen. Nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft habe BMW diese unerlaubten Abschalteinrichtungen nicht mutwillig eingebaut. Es sei nicht betrogen und manipuliert worden, sondern es sei dabei „geschlampt“ worden.

BMW Diesel Abgasskandal: Schadensersatz für Diesel Fahrer?
Für potenzielle Schadensersatzansprüche ist es allerdings egal, ob vorsätzlich oder fahrlässig, also schlampig gehandelt wurde. Der Käufer eines BMW-Diesel-PKWs bekommt nicht das, was er wollte und für was er bezahlt hat. Er kann prüfen lassen, ob er Schadensersatz oder Rückabwicklung verlangen kann.

Resch Rechtsanwälte - Anlegerschutz seit 1986

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