BoerseFX – FCA-Warnung vor Anlagebetrug

Der angebliche Online-Broker BoerseFX verkauft sich als seriöser Provider für das Online-Trading. Es gibt jedoch zahlreiche Indizien, dass bei BoerseFX keineswegs alles in geraden Bahnen läuft. Es häufen sich Berichte von Tradern über BoerseFX, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Die Trader haben ihr gesamtes bei BoerseFX investiertes Geld verloren. Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der BoerseFX das Gefühl, dass es sich um Anlagebetrug handelt. Die Webseite von BoerseFX ist noch erreichbar. Alle Anleger der BoerseFX fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der BoerseFX tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Trader der BoerseFX ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen BoerseFX zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

BoerseFX: Fragwürdige Versprechen auf www.boersefx.de!
Was müssen die überraschten Interessenten auf BoerseFX.com lesen? “BoerseFX ist ein beständiges Unternehmen am Standort Frankfurt am Main mit einem rein deutschsprachigen Team, sodass wir bei technischen Problemen oder ähnlichen Herausforderungen bestmöglich beratend zur Seite stehen können. … Bei uns sind die Gewinnauszahlungen hoch und die möglichen Verluste niedrig – garantiert durch das computergestützte BOT- System können wir über die jahrelangen verbesserten Produkte einen 90-92% Investmentschutz garantieren und das bei einer durchschnittlichen Rendite von 16-24% auf die Minimaleinlage (250 Euro aufwärts).” Das ist nur ein kleines Beispiel der übertriebenen Beteuerungen, die Interessenten auf der Webseite von BoerseFX finden. Nicht eines dieser gegebenen Versprechen von BoerseFX wurde eingehalten. Unerfreulicherweise sorgt das zwielichtige Geschäftsgebaren eher für unglückliche Anleger und schlechte Erfahrungen!

 

BoerseFX: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der BoerseFX-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Dies ist allerdings eine rechtliche Verpflichtung für Firmen, die sich direkt an Kunden auf dem deutschen Markt wenden. Mithin besteht für die Betreiber der Website die rechtliche Verpflichtung zur Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Inhabers der Website im Impressum. Werden diese Mindestanforderungen des Telemediengesetzes durch die Betreiber einer Website verletzt, ist auch dies ein Grund zur Besorgnis. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.boersefx.de an, so man stellt fest, dass die Website am 29.07.2020 letztmalig aktualisiert wurden. Kann das ein Zufall sein?

BoerseFX: Wer ist das?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Trader und Anlegern sehr schwer fallen, da die BoerseFX-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Hier setzen die BoerseFX-Macher auf absolute Intransparenz, denn es existiert weder ein aussagefähiges Impressum und auch in den Geschäftsbedingungen findet man keinerlei Angaben über den Betreiber. Aber schauen wir uns die Kontaktdaten der Website an. Die E-Mailadresse ist support@boersefx.de. Es gibt zwei Telefonnummer, +41445862776 für die Schweiz und eine deutsche, “Officewhatsap” genannte +491779338339. Als Adresse ist Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main angegeben. Bei dieser Anschrift handelt es sich um ein ehemals von T-Systems genutztes Gebäude, in dem ein Vermieter für virtuelle Büros sitzt. Und wer ist der Betreiber? Hier wurde von den BoerseFX-Machern behauptet, das die DWS International GmbH der Betreiber der Website wäre. Die DWS ist eine der weltweit führenden Vermögensverwaltungen und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie hat allerdings nicht das Geringste mit BoerseFX.de zu tun. Vielmehr handelt es sich um einen Versuch der Anlagebetrüger, sich der Referenzen eines seriösen Unternehmens, einschließlich dessen BaFin-Erlaubnis, zu bedienen. Wir kommen darauf zurück. Anleger müssen sich zu Recht die Frage stellen, wie bei diesem Versteckspiel die Geschäftspraktiken von BoerseFX einzuordnen sind? Ist das seriös oder unseriös? Zu welchem Urteil werden die Anleger kommen?

BoerseFX: Akquise und Aushorchen
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Trader zu gewinnen werden die Angebote von BoerseFX in allen nur denkbaren Medien und Kanälen präsentiert. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook und anderen Onlinemedien geschaltet. Meist handelt es sich dabei um falsche Versprechen. Daneben laden sie Filme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Trader mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird ein meist aggressives Affiliate-Programm begonnen, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für BoerseFX zu rühren.

BoerseFX: Unseriöse Geschäftspraktiken!
Häufig erfolgen auch über dubiose Callcenter sog. Cold Calls, dabei handelt es sich um verbotene, wettbewerbswidrige Werbeanrufe, mit denen Anleger geködert werden sollen. Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um mutmaßliche Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Gehören „Sophie Anders“, „Stefan Ehrlich“, „Oscar Feldmann“, „Dr. Hans Markus“ und die Herren „Fischer“ und „Wedekind“ auch dazu? Meist starten die Trader mit einer kleinen Summe als Einsatz. Dafür werden den Anlegern auch vermeintliche Verträge vorgelegt, die mit „Die Vereinbarung – Investmentsvertrag“ überschrieben sind. Hierin wird den Anlegern eine „risikofreie Investition“ vorgespiegelt. Die Firma BoerseFX verpflichtet sich, über einen Vertragszeitraum von 28 Tagen durchschnittlich 395,00 % Profit zu generieren. Der Kunde ist auch noch angeblich Kunde eines Platinium-Clubs. Unterschrieben wird dann dieser vermeintliche Vertrag vom Fake-Anwalt und Notar Dr. Hans Markus. Leider alles Lug und Trug, um die Kunden zu täuschen. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Gauner auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders dubios ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Aber wie geht es weiter?

BoerseFX: Exit ohne Verluste unmöglich?
Häufig wird den Anlegern auch suggeriert, dass nur ein Teil des eingezahlten Kapitals zum Trading eingesetzt wird, während der Rest als Sicherheit auf dem Handelskonto verbleiben soll. Ebenso dubios sind die Angebote, gegen weitere hohe Geldzahlungen eine angebliche „Versicherung“ gegen mögliche Verluste abzuschließen zu können. Ein Exit ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an absurde Voraussetzungen oder gar weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich verdienten Gewinne. Eine Verrechnung mit den angeblich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Da stellt sich auch wieder die Frage, wie man bei www.boersefx.de das Konto löschen kann? Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Gaunern weiter gehandelt werden. Natürlich ist auch dies vollkommen unseriös!

BoerseFX: Im Visier der Finanzaufsichtsbehörden!
Nicht weiter erstaunlich ist es, wenn bei diesen unseriösen Geschäftspraktiken die Handelsplattformen ins Visier der Finanzaufsichtsbehörden geraten. So warnte die englische Finanzaufsichtsbehörde FCA bereits am 24.06.2020 vor den Aktivitäten von BoerseFX mit der Tradingplattform www.boersefx.de. Doch damit nicht genug. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte am 07.07.2020 folgende Warnung: „Identitätsmissbrauch: Plattform boersefx.de - Die BaFin weist darauf hin, dass die Plattform boersefx.de nicht dem von der BaFin beaufsichtigten Finanzdienstleistungsinstitut DWS International GmbH zuzurechnen ist. Es handelt sich bei der Internetseite https://www.boersefx.de/impressum.html um einen Identitätsmissbrauch durch unbekannte Täter.“ Und am 22.07.2020 in der Rubrik „Unerlaubte Geschäfte“: „BoerseFX ist kein nach § 32 KWG zugelassenes Institut. Das Unternehmen, das unter dem Namen BoerseFX am Markt auftritt, wird nicht von der BaFin beaufsichtigt. Soweit es in Deutschland Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen betreibt, wird es ohne die Erlaubnis der BaFin tätig. Das Unternehmen behauptet im Impressum auf seiner Internetseite www.boersefx.de, es sei ein in Großbritannien ansässiges und von der dortigen Aufsichtsbehörde FCA lizenziertes Unternehmen. Die Behauptung ist nicht wahr. Auf die Warnung der FCA wird verwiesen.“ Und was bedeuten all diese Warnungen für die Kunden, die schlechte Erfahrungen mit der Tradingplattform www.boersefx.de gemacht haben?

BoerseFX: Keine Lizenz für Geschäfte mit deutschen Kunden!
Eine entscheidende Frage ist auch, ob BoerseFX als Betreiberin der Handelsplattform www.boersefx.de von einer Finanzaufsichtsbehörde beaufsichtigt wird, so der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder der britischen Financial Conduct Authority (FCA). Hierfür gibt es keinerlei Hinweise und auch dies ist ein weiterer Warnhinweis. Und was ist von den vermeintlichen Finanzgeschäften der BoerseFX mit deutschen Anlegern zu halten? Über die Webseite www.boersefx.de werden auch Geschäfte mit Differenzkontrakten (Contracts of Difference – CFD) und Kryptowährungen (Bitcoinhandel) angeboten. Hier muss man sich klarmachen, dass Geschäfte mit CFDs mit privaten deutschen Kleinanlegern für diese Firmen verboten sind. Erst Ende 2019 hat die BaFin dieses Handelsverbot verlängert. Darüber müssen die Firmen, so auch BoerseFX ihre Kunden aufklären. Tun sie dies nicht, so machen sie sich schadensersatzpflichtig und die Anleger können ihr Geld zurückfordern. Im Übrigen werden sich die Verantwortlichen der BoerseFX, der Geldempfängerfirmen, samt der Zahlungsdienstleister und Banken noch unangenehme Fragen stellen lassen müssen, welche Rolle sie in dem mutmaßlichen Betrugskonstrukt gespielt haben. Eine Frage, die auch die Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden sehr interessieren wird

BoerseFX: Ist es Anlagebetrug?
Eine Autorisierung des Handelsplattform BoerseFX ist nicht gegeben. BoerseFX fehlt die Legitimierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die britische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für Deutschland zuständigen BaFin. Stattdessen gibt es eine Warnung der britischen Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist unschwer zu erkennen, dass sich bei BoerseFX um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen Opfern von BoerseFX ist zu raten, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

BoerseFX: Wo sind die Anlagebetrüger aktiv?
Trader haben es bei BoerseFX mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der BoerseFX sind leider nicht auf den DACH-Raum beschränkt. Weil sich BoerseFX ebenso an englischsprachige Trader wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die ersten Betrogenen aus anderen Ländern melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

BoerseFX: Schadensersatzansprüche gegenüber beteiligten Banken
Für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland ist eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, unters Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind geschädigten Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Derartige Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken nicht realisierbar gewesen.

BoerseFX: Die Situation der Anleger
Die Umstände sind bei Weitem besser, als es scheint. Die Opfer können sich zur Wehr setzen und ihr investiertes Kapital zurückfordern. Im Moment ist es zwar  nicht wahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von BoerseFX bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die eigentlich seriöse Banken zur Verfügung stellten. Deren Verantwortliche haben es offensichtlich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Trader und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Derartige Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

BoerseFX: Anleger wollen ihr Geld zurück!
Ausgestattet mit diesen Kenntnissen, hätten sich die Anleger nie auf eine Geschäftsbeziehung mit BoerseFX eingelassen. Jetzt bleibt den Opfern nur noch die Möglichkeit, sich um Wiedergutmachung des Schadens zu bemühen. Zu diesem Zweck sollten essenzielle Punkte geklärt werden. Zu welchem Ziel sind die von BoerseFX unterschlagenen Gelder verschwunden? Gibt es eine Chance, dass die Opfer der Anlagebetrüger ihr bei BoerseFX eingesetztes Geld zurück kriegen? Welche Maßnahmen sind jetzt notwendig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt kann diese Fragen umfassend beantworten.

BoerseFX: Die Spur des Geldes verfolgen!
So gearteten Missständen auf dem grauen Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren nach. Die Arbeitsweise der BoerseFX ist somit nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahre ein kraftvolles Instrumentarium zum Aufspüren der hinterzogenen Gelder und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer aufwendiger. Je schneller die Trader die Spur des Geldes verfolgen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von BoerseFX geschädigten Trader unverzüglich reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von BoerseFX geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 

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