Cancri Jewelry – Erfahrungen der Anleger: Eindeutig Anlagebetrug

Schmuck aus Gold und Juwelen kann der Anleger über die Cancri Jewelry günstig erwerben – angeblich. Aber alles ist Lüge. Ein raffinierter Anlagebetrug. Es gibt die Cancri Jewelry nicht als wirkliches Unternehmen. Unter den angegebenen Adressen ist die Cancri Jewelry nicht zu finden. Und natürlich gibt es auch keinen gehandelten Schmuck oder den versprochenen Cashback. Das Geld ist gleich in die Taschen der Anlagebetrüger geflossen. Was können die von der Cancri Jewelry betrogenen Anleger tun? Welchen Sinn macht es, eine Strafanzeige zu stellen? Wie bekommen die von die von der Cancri Jewelry getäuschten Anleger ihr Geld zurück?


Cancri Jewelry: Zweifelhafte Beteuerungen auf der Website www.cancri.club!
Was müssen die verdutzten Anleger auf cancri.club rezipieren? "Cancri Jewelry - das größte Unternehmen auf dem Schmuckmarkt in Europa und Asien - bietet eine einzigartige Cashback-Möglichkeit beim Kauf von Goldschmuck mit Diamanten in seinem eigenen Netzwerk von Juweliergeschäften in der Türkei, Spanien und im Online-Shop". Das ist nur eine kleine Probe der fragwürdigen Angaben, die Neugierige auf der Webseite von Cancri Jewelry finden. Keine einzige dieser gegebenen Beteuerungen von Cancri Jewelry wurde eingehalten. Unglücklicherweise sorgt das bedenkliche Geschäftsgebaren eher für unglückliche Anleger und miserable Erfahrungen!

Cancri Jewelry: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Cancri Jewelry-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Cancri Jewelry an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 28.03.2021 bei Hosting Ukraine LLC. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dessen Anonymisierungsdienst.

Cancri Jewelry: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Cancri Jewelry-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Cancri Jewelry gibt es dazu keine brauchbaren Angaben. Es wird weder eine Firma noch eine Geschäftsanschrift angegeben. Die angeblich eröffneten Filialen in Paris, Barcelona und Städten der Türkei gibt es nicht. Es gibt keine Support-E-Mail-Adresse und auch keine Telefonnummer. Die weltweite Suche nach dem Cancri Jewelry in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Cancri Jewelry: Anlagebetrug - Akquise
Um neue Kunden zu akquirieren werden die Angebote von Cancri Jewelry in allen nur denkbaren Medien und Kanälen promotet. Oft genug handelt es sich dabei um unrichtige Behauptungen. Um die Täuschung zu verstärken laden sie Werbefilmchen auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Mit der gleichen Absicht wird häufig ein Affiliate-Programm begonnen, um andere anzuspornen, intensiv für Cancri Jewelry zu werben.

Cancri Jewelry: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzberatern oder anderen Vertretern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Cancri Jewelry: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Cancri Jewelry: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Schmuckhändlers Cancri Jewelry ist nicht gegeben. Cancri Jewelry fehlt die Legitimierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die britische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist auch offenkundig, dass sich bei Cancri Jewelryl um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Cancri Jewelry Geschädigten ist nahezulegen, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Cancri Jewelry: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Zweifellos haben die Anlegern es bei Cancri Jewelry mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Cancri Jewelry sind leider nicht auf den DACH-Raum beschränkt. Weil sich Cancri Jewelry ebenso an Anleger in Spanien, Frankreich, Russland und der Türkei wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die ersten Betrogenen dieser Sprechergruppen melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Cancri Jewelry: Schadensersatzansprüche gegen Banken
In Deutschland ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind geschädigten Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken gewiss nicht denkbar gewesen.

Cancri Jewelry: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Umstände sind weit besser, als es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können gegensteuern und das investiertes Kapital zurückfordern. Im Moment ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Cancri Jewelry bald gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die eigentlich seriöse Geldhäuser zur Verfügung stellten. Deren Verantwortliche haben es erwiesenermaßen versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Solche Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Cancri Jewelry: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen hätten sich die Anleger nie auf eine Investition bei Cancri Jewelry eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch die Alternative, sich um die Ausgleichung des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorweg sollten essenzielle Fragen geklärt sein. Wohin sind die von Cancri Jewelry unterschlagenen Gelder geflossen? Gibt es realistische Aussichten, dass die geschädigten Anleger ihr bei Cancri Jewelry eingesetztes Geld zurück kriegen? Welche Vorkehrungen sind von jetzt an erforderlich? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

Cancri Jewelry: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Cancri Jewelry hoffen? Die Opfer von Cancri Jewelry finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Cancri Jewelry sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Cancri Jewelry bekannt sind.

Cancri Jewelry: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solcherlei Missständen auf dem unregulierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten nach. Die Arbeitsweise der Cancri Jewelry ist insofern nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit ein starkes Instrumentarium zum Aufspüren der einbehaltenen Geldbeträge und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer schwieriger. Je schneller die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, umso besser stehen die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Nun kommt es darauf an, dass die von Cancri Jewelry Geschädigten sofort reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von  Cancri Jewelry  geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

18.05.2022

 

Kontakt per Messenger

Selbstverständlich können Sie uns auch via Messenger kontaktieren


Kontakt

RESCH LAW

RESCH PL

RA Jochen Resch

RA Manfred Resch