Capital Usage – Adresse in London soll Forex Trader blenden

Der angebliche Online-Broker Capital Usage verkauft sich als anständige Plattform für das Online-Trading. Es gibt jedoch zahlreiche Informationen, dass bei Capital Usage keineswegs alles in geraden Bahnen läuft. Es sammeln sich Berichte von Tradern über Capital Usage, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Alle Trader verloren ihr bei Capital Usage investiertes Kapital. Immer mehr Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Trader der Capital Usage Angst, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von Capital Usage ist nicht mehr aufrufbar. Alle Anleger der Capital Usage fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Trader der Capital Usage tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Capital Usage ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Capital Usage zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Capital Usage: Suspekte Versprechen
Was müssen die verdutzten Interessenten auf Capital Usage.com rezipieren? „Capital Usage wurde als Unternehmen mit einem klaren Ziel gegründet: eine Handelsumgebung zu schaffen, die für jeden erreichbar ist. Unser Ziel ist es, transparente Einrichtungen zu schaffen, um den Prozess für jede einzelne Person, die Teil der Online-Handelswelt sein möchte, zu erleichtern. Der Online-Handel ist für jeden, der ein bestimmtes finanzielles Ziel zu erreichen hat. Wir arbeiten daran, die Palette der Handelsaktiva zu erweitern, bis jetzt können Sie über 800 Forex, Aktien, Krypto, Rohstoffe und Indizes rund um den Globus handeln. Trader nutzen den direkten Spread-Betting- und CFD-Handel. Wir bieten 2 Handelsplattformen für Sie zur Auswahl an. Sie können auf dem Desktop und mobil durch die speziellen Anwendungen für Ihre Smart-Geräte handeln.“ Das ist nur ein kleines Exzerpt der suspekten Zusagen, die Trader auf der Webseite von Capital Usage finden. Keines dieser hehren Versprechen von Capital Usage wurde eingelöst. Betrüblicherweise sorgen die beunruhigenden Geschäftspraktiken eher für enttäusche Trader und miserable Erfahrungen!
 

 

Capital Usage: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Capital Usage-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website capitalusage.com an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass die Webseite erst am 17.11.2020 bei der PDR Ltd. d/b/a PublicDomainRegistry.com registriert wurde und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienst Privacy Protect, LLC verstecken. 

Capital Usage: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Capital Usage-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Im vorliegenden Fall ist dies bereits geschehen. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website capitalusage.com gab es dazu keinerlei Angaben. Auf der Webseite fand sich zwar eine mutmaßliche Geschäftsadresse in der 71-75 Shelton Street, London, Greater London WC2H 9JQ, allerdings verbirgt sich dahinter die 1st Formations Limited. Diese stellt die vorgenannte Adresse anderen Unternehmen als Geschäftsanschrift zur Verfügung und bietet weitere Dienstleistungen im Bereich des Adress-Services an. Daneben ist noch die britische Telefonnummer +44 7828 638662 auf der Webseite zu finden. Die weltweite Suche nach der Capital Usage in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis und verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Capital Usage: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Trader zu akquirieren werden die Empfehlungen von Capital Usage in allen möglichen Medien und Kanälen präsentiert. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Filme auf Youtube hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird häufig ein Affiliate-Programm begonnen, um andere anzustacheln, intensiv für Capital Usage zu werben.

Capital Usage: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Capital Usage: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Capital Usage: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Online-Brokers Capital Usage ist nicht vorhanden. Capital Usage fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist mühelos zu erkennen, dass es sich bei Capital Usage um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Capital Usage geschädigten Tradern ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Capital Usage: Wo sind die Betrüger aktiv?
Anleger haben es bei Capital Usage mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Capital Usage sind keineswegs auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Weil sich Capital Usage mit einem Google-Übersetzungstool an Trader in aller Welt wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen von überall her melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Capital Usage: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Geschädigten zu Schadensersatz verpflichtet. Solche Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken gewiss nicht realisierbar gewesen.

Capital Usage: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Umstände sind weit besser, als es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können gegensteuern und investiertes Kapital zurückfordern. Im Moment ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Capital Usage bald gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die eigentlich seriöse Geldhäuser zur Verfügung stellten. Deren Verantwortliche haben es erwiesenermaßen versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Trader und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Solche Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Capital Usage: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesen Kenntnissen, hätte sich kein Investor auf eine Investition bei Capital Usage eingelassen. Nun bleibt den Opfern nur noch der Weg, sich um Schadensausgleich zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorher sollten wesentliche Fragen geklärt werden. An welchen Ort sind die von Capital Usage unterschlagenen Gelder gebracht worden? Gibt es eine Chance, dass die betrogenen Trader ihr bei Capital Usage eingesetztes Geld zurückkriegen? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

Capital Usage: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Capital Usage hoffen? Die Opfer von Capital Usage finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Capital Usage sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Capital Usage bekannt sind.

Capital Usage: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missständen solcher Art auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren nach. Die Verfahrensweise der Capital Usage ist demgemäß nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahre ein wirkmächtiges Instrumentarium zum Aufspüren des unterschlagenen Geldes und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. In Zeiten des Internets ist es wirklich schwer geworden, Gelder verschwinden zu lassen. Je zügiger die Trader der Spur des Geldes folgen, umso aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Wichtig ist jetzt, dass die von Capital Usage Geschädigten ohne Verzug aktiv werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Capital Usage geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

02.07.2021


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