Capitalbox – Erfahrungen mit Anlagebetrug über virtuelle estnische Firma

Der vorgebliche Online-Broker Capitalbox verkauft sich als vertrauenswürdiger Anbieter für das Online-Trading aus. Es mehren sich jedoch die Hinweise, dass es bei Capitalbox auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Capitalbox von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Alle Anleger verloren ihr bei Capitalbox investiertes Geld. Immer mehr Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Capitalbox das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von Capitalbox ist noch erreichbar. Alle Anleger der Capitalbox fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Capitalbox tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Capitalbox ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Capitalbox zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

Capitalbox: Halbseidene Angaben auf Capitalbox.com!
Was wird den verdutzten Interessenten auf www.Capitalbox.com da vorgesetzt? „Capitalbox bietet Investoren aller Ebenen, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, mehrere verschiedene Handelsplattformen, die individuell auf die individuellen Anforderungen des Einzelnen zugeschnitten sind. Capitalbox ist ein führendes Brokerhaus, das eine fortschrittliche soziale Plattform für einen einfacheren und intelligenteren Handel nutzt. Unsere Haupttätigkeit konzentriert sich darauf, Privatanlegern über unsere preisgekrönte Handelsplattform Zugang zu Tausenden von Finanzmärkten zu verschaffen. Unsere Vision ist es, der weltweit führende Anbieter von Anlageberatungs- und Handelsplattformen zu sein. Unsere Mission ist es, eine personalisierte Kundenerfahrung durch ein transparentes und kundenorientiertes Modell zu bieten.“ Dies ist nur eine kleine Textstelle der unglaubwürdigen Zusagen, die Anleger auf der Webseite von Capitalbox finden. Nicht eine dieser gegebenen Zusagen von Capitalbox wurde gehalten. Betrüblicherweise sorgen die zweifelhaften Geschäftspraktiken eher für unglückliche Anleger und schlechte Erfahrungen!

Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Capitalbox-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Dies ist allerdings eine rechtliche Verpflichtung für Firmen, die sich direkt an Kunden auf dem deutschen Markt wenden. Mithin besteht für die Betreiber der Website die rechtliche Verpflichtung zur Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Inhabers der Website im Impressum. Werden diese Mindestanforderungen des Telemediengesetzes durch die Betreiber einer Website verletzt, ist auch dies ein Grund zur Besorgnis. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.capitalbox.co an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass die Webseite erst am 18.10.2019 registriert worden ist und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienst NameCheap, Inc. verstecken.

Capitalbox: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwer fallen, da die Capitalbox-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website www.capitalbox.co gibt es dazu nur spärliche Angaben: „CapitalBox OÜ (14766237) | Address: Harju Maakond, Tallin, Kesklinna Linnaosa, Roosikrantsi tn2-1094, 10119“ wird als Kontaktadresse angegeben, dazu eine britische Telefonnummer. Die CapitalBox OÜ ist eine Firma, die am 22.07.2019 unter der Firmennummer 14766237 mit dem Geschäftssitz Harju Maakond, Tallinn, Kesklinna Linnaosa, Roosikrantsi tn2-1094, 10119 im Firmenregister Estlands eingetragen wurde. Vorstandsmitglied ist Anka Vasileva Pavlova.

Capitalbox: Akquise für den Anlagebetrug
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden zu akquirieren werden die Empfehlungen von Capitalbox in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen beworben. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Oft genug handelt es sich bei diesen Empfehlungen um unrichtige Behauptungen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Filme auf YouTube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zeitgleich wird ein meist aggressives Affiliate-Programm begonnen, um andere zu motivieren, die Werbetrommel für Capitalbox zu rühren.

Capitalbox: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um mutmaßliche Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Capitalbox: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsabrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Capitalbox: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Capitalbox ist nicht vorhanden. Capitalbox fehlt die Legitimierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist auch nur schwer zu übersehen, dass sich bei Capitalbox um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen Opfern von Capitalbox ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Capitalbox: Wo sind die Betrüger aktiv?
Anleger haben es bei Capitalbox mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Capitalbox sind keineswegs auf den DACH-Raum beschränkt. Weil sich Capitalbox ebenso an englischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch von denen die ersten Betrogenen melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Capitalbox: Schadensersatzansprüche gegenüber beteiligten Banken
Für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland ist eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Opfern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken wohl nicht machbar gewesen.

Capitalbox: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Lage ist bei Weitem aussichtsreicher, als es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können gegen die am Anlagebetrug beteiligten und ihr investiertes Kapital zurückverlangen. Stand heute ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Capitalbox bald ergriffen werden, dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die eigentlich seriöse Finanzinstitute bereitstellten. Die Verantwortlichen haben es offenbar versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Solche Säumnisse machten den Anlagebetrug erst möglich.

Capitalbox: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet, hätten sich die Anleger nie auf eine Investition bei Capitalbox eingelassen. Nun bleibt den Betrogenen nur noch die Möglichkeit, sich um Wiedergutmachung des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zu diesem Zweck müssen wesentliche Fragen geklärt werden.    Wohin sind die von Capitalbox unterschlagenen Gelder gelangt? Gibt es eine Chance, dass die geprellten Anleger ihr bei Capitalbox eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Handlungen sind von jetzt an gefordert? Solche Fragen kann Ihnen am besten ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantworten.

Capitalbox: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Capitalbox hoffen? Die Opfer von Capitalbox finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Capitalbox sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Capitalbox bekannt sind.

Capitalbox: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solcherlei Missstände auf dem unregulierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über drei Jahrzehnten. Die Methoden der Capitalbox sind insofern nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte ein wirksames Instrumentarium zum Aufspüren der einbehaltenen Investitionen und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets äußerst schwierig geworden. Je eher die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Nun kommt es darauf an, dass die von Capitalbox Geschädigten unverzüglich reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Capitalbox geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 


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