Capital.com – Seriös ist nur der Name

Der angebliche Online-Broker Capital.com gibt sich als seriöse Plattform für das Online Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Informationen, dass bei Capital.com inakzeptable Zustände herrschen. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Capital.com von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Alle haben ihr bei Capital.com eingesetztes Geld verloren. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Capital.com die Befürchtung, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von Capital.com ist noch erreichbar. Alle Anleger der Capital.com fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Capital.com tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Capital.com ihr Geld zurückbekommen? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Capital.com zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Capital.com: Durchsichtige Zusagen auf capital.com!
Was wird den überraschten Tradern auf capital.com da weisgemacht? "Ihre nächste lukrative Trading-Möglichkeit ist nur wenige Klicks entfernt. Mit dem Zugang zu über 75 technischen Indikatoren, Tausenden von Charts, Kundenstimmung, Kursbenachrichtigungen und 1:200 Hebelwirkung (nur Profis), können Sie ein smarter Trader wie nie zuvor werden." Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der suspekten Zusagen, die Interessierte auf der Webseite von Capital.com finden. Keine dieser vollmundigen Beteuerungen von Capital.com wurde eingehalten. Leider sorgen die beunruhigenden Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Capital.com: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Capital.com-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Capital.com an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain am 14.05.1991 bei Network Solutions, LLC registriert wurde, allerdings wurde sie erst am 13.12.2021 wieder aktiviert. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem Anonymisierungsdienst PERFECT PRIVACY, LLC.

Capital.com: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Capital.com-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Capital.com gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Capital Com Bel mit der Geschäftsanschrift 220030, Republik Belarus, Minsk, Internatsionalnaya Straße 36/1, Büro 823 angegeben, unter dieser sind die Macher von Capital.com jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Telefonnummer +442080897893. Die weltweite Suche nach dem Capital.com in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Capital.com: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Offerten von Capital.com in allen nur denkbaren Medien und Kanälen promotet. Nicht selten handelt es sich bei diesen Empfehlungen um falsche Versprechen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Werbefilmchen auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzuspornen, intensiv für Capital.com zu werben.

Capital.com: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Capital.com: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Capital.com: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Capital.com gibt es nicht. Capital.com fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs.  Es ist unschwer zu erkennen, dass es sich bei Capital.com um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Capital.com geschädigten Investoren ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Capital.com: Wo sind die Betrüger aktiv?
Sicher haben die Anleger es bei Capital.com mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Capital.com beschränkten sich keineswegs auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich Capital.com mit einem Übersetzungstool an Trader in aller Welt wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen von überall her melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Capital.com: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den geschädigten Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken wohl nicht durchführbar gewesen.

Capital.com: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Umstände sind bei Weitem nicht so hoffnungslos, als es den Anschein hat. Die geschädigten Investoren können gegensteuern und ihr eingesetztes Geld zurückverlangen. Derzeit ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Capital.com zeitnah gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die um gute Reputation bemühte Banken bereitgestellt haben. Die versäumten es nachweislich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Derartige Säumnisse ermöglichten den Anlagebetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

Capital.com: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesen Kenntnissen, hätte sich kein Investor auf eine Geschäftsbeziehung mit Capital.com eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des investierten Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorher müssen wesentliche Punkte geklärt werden. Wohin wurden die von Capital.com verschobenen Gelder geschafft? Gibt es eine Chance, dass die betrogenen Anleger ihr bei Capital.com eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Schritte sind jetzt nötig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt kann diese Fragen umfassend beantworten.

Capital.com: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Capital.com hoffen? Die Opfer von Capital.com finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Capital.com sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Capital.com bekannt sind.

Capital.com: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände dieser Art auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Art und Weise der Capital.com ist somit nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit ein mächtiges Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der verschobenen Gelder und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer aufwendiger, Gelder verschwinden zu lassen. Je eher die Betroffenen der Spur des Geldes folgen, desto aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von Capital.com geschädigten Anleger umgehend tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Capital.com  geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

24.02.2022

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