CAPITALFX – Anlagebetrug aus der Karibik?

Viel Geld haben die Anleger bei der CAPITIALFX investiert. Viel zu spät merken die Anleger der CAPITALFX, dass sie wohl auf Anlagebetrüger reingefallen sind. Was können die Opfer des Anlagebetruges jetzt tun? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige zu erstellen? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug? Wie können Anleger der CAPITALFX ihr Geld zurückbekommen?

CAPITALFX: Fragwürdige Versprechen auf der Website
Was lesen ahnungslose Anleger auf der Website der www.capitalfx.co? Wer wir sind - Capitalfx.co ist eines der führenden europäischen Finanzinstitute, das sich auf den Handel mit Devisen und CFDs spezialisiert hat. Wir haben uns für viele Trader zur ersten Wahl gemacht, indem wir Traderdienstleistungen und Support für alle unsere Kunden angeboten haben. Es ist unsere Politik, unseren Kunden die bestmöglichen Traderbedingungen und Software zur Verfügung zu stellen. Unsere Mission ist es, eine hochwertige Handelsplattform und aktuelle Informationen bereitzustellen, die es unseren Kunden, egal ob Anfänger oder Experten, ermöglichen, sicher und sicher zu handeln. Dies hat dazu geführt, dass viele Trader auf der ganzen Welt auf capitalfx.co vertrauen. Dies ist nur ein kleiner Auszug der fragwürdigen Versprechen, die Anleger auf der www.capitalfx.co-Website finden. Leider sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für unglückliche Trader und schlechte Erfahrungen! Viele Trader stellen sich die Frage, wie sie nach dem Login ihren Account bzw. ihr Konto löschen können, um sich endlich abzumelden. Zu welchem Urteil werden nur die auf Trading spezialisierten Anwälte kommen?

 

 

CAPITALFX: Wer steckt hinter der Karibik Adresse?
Schaut man sich die Website www.capitalfx.co genauer an, findet man widersprüchliche Informationen. So liest man in Minischrift: „CAPITALFX is operated by Aegion Group Ltd Registration number: 25682 BC 2019, Adress: Beachmont Business Center, Suite 42, Kingstown, St. Vincent der Grenadinen 788212 reference number“ Dabei handelt es sich um eine Inselgruppe in der Karibik, die wegen ihrer laxen Gesetzgebung bei Offshore-Unternehmen sehr beliebt ist und häufig von Kriminellen für Briefkastenfirmen benutzt wird. Bei der Suche nach der Firma Aegion Group Ltd im Unternehmensregister der Karibikinsel St. Vincent wird man nicht fündig, weder bei Suche nach dem Firmennamen, noch nach der Registriernummer 25682 BC 2019. Das Beachmont Business Center in Kingstown ist allerdings Kennern wohlbekannt, denn hier residieren noch diverse Briefkastenfirmen, die sich im Cybertrading tummeln. Bei der weltweiten Suche nach der Aegion Group Ltd wird man auch keinen Erfolg haben. Handelt es sich bei der Aegion Group Ltd ein reines Phantasieprodukt? Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten an, so findet auch dort keinen Hinweis auf Aegion Group Ltd und stellt fest, dass die Website erst am 26.11.2019 registriert wurde und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienst WhoisGuard Inc verstecken. Wie sind die Geschäftspraktiken der Firma Aegion Group Ltd einzuordnen? Es handelt sich um Anlagebetrug!

CAPITALFX: Das Schema des Anlagebetruges
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet oder es werden Werbemails verschickt. Hier berichten vermeintliche Prominente über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading. Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Anlagebetrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Gehört „Thiago Werner“ auch dazu? Meist starten die Trader mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk  oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders dubios ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Ein Exit ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an absurde Voraussetzungen oder gar weitere Einzahlungen geknüpft. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. So entlarven sich die Anlagebetrüger selber.

CAPITALFX - Keine Lizenz für Geschäfte mit deutschen Kunden!
Eine entscheidende Frage ist auch, ob die Firma Aegion Group Ltd von einer Finanzaufsichtsbehörde beaufsichtigt wird, so der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder der britischen Financial Conduct Authority (FCA). Hierfür gibt es keinerlei Hinweise und auch dies ist ein weiterer Warnhinweis. Und was ist von den vermeintlichen Finanzgeschäften der Aegion Group Ltd mit deutschen Anlegern zu halten? Über die Website www.capitalfx.co werden auch Geschäfte mit Differenzkontrakten (Contracts of Difference – CFD´s) und Kryptowährungen (Bitcoinhandel) angeboten. Hier muss man sich klarmachen, dass Geschäfte mit CFD’s mit privaten deutschen Kleinanlegern für diese Firmen verboten sind. Erst Ende 2019 hat die BaFin dieses Handelsverbot verlängert. Darüber müssen die Firmen, so auch Aegion Group Ltd, ihre Kunden aufklären. Tun sie dies nicht, so machen sie sich schadensersatzpflichtig und die Anleger können ihr Geld zurückfordern. Aber wo finden sich die Spuren des Geldes? Gibt es Hinweise auf den Warnlisten der BaFin, der schweizerischen Finma oder der österreichischen FMA, die den Anlagebetrug in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich beobachten?

CAPITALFX: Spuren des Geldes nach Österreich, Großbritannien und Spanien?
Was passiert, wenn man der Spur des Geldes folgt? Grundsätzlich gehen die meisten Anleger davon aus, dass sie das Geld normalerweise an ihren Vertragspartner, wie eine Bank oder eine Fondsgesellschaft überweisen. Aber hier lief es gänzlich anders, aber nicht untypisch für Akteure im angeblichen Kryptowährungsgeschäft. Schaut man sich nur einmal exemplarisch die verschiedenen Empfängerfirmen und die beteiligten Banken bzw. Zahlungsdienstleister an, so findet man auch hier wieder die üblichen Verdächtigen. Zuerst wieder das bekannte Duo aus der österreichischen Firma Bitpanda mit dem Konto bei der Hypo Tirol Bank in Innsbruck. Ebenso wenig überraschend ist der Einsatz der Firma PPRO Financial Ltd, geschäftsansässig in 48 Chancery Lane, London, England, WC2A 1JF mit der deutschen Muttergesellschaft PPRO Holding GmbH mit Sitz in München. Dort sitzt auch die Deutsche Handelsbank bei der die PPRO Financial Ltd ihr Konto unterhält. Ebenso dubios sind die Kryptowährungstransaktionen, bei denen die Handelsplattform Coinbase zum Einsatz kommt, die von der CB Payments Ltd betrieben wird. Extrem unseriös sind die Transaktionen, bei denen dann wieder treuwidrig die Fernwartungssoftware, wie Anydesk zum Einsatz gebracht wird und bei denen die getauschten Bitcoins auf Wallets der Anlagebetrüger umgebucht werden. Zu welchen Erkenntnissen wird man wohl kommen, wenn man die Blockchain im Nachgang auswertet? Welche Rolle spielt die Banco Santander? Wurde sie von den Anlagebetrügern für ihre dubiosen Geschäfte instrumentalisiert oder war die Bankbestätigung eine raffinierte Fälschung, um Gewinne und Zahlungsbereitschaft vorzutäuschen? Da werden sich die Firmen Bitpanda, PPRO Financial Ltd, Coinbase und auch die Banken in Österreich, Deutschland und Spanien noch unangenehme Fragen stellen lassen müssen, welche Rolle sie in dem mutmaßlichen Betrugskonstrukt gespielt haben. Eine Frage, die nicht nur die Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden sehr interessieren wird, sondern auch jeden auf Trading fokussierten Anwalt.

CAPITALFX: Anleger wollen ihr Geld zurück!
Wenn die Anleger der CAPITALFX all das gewusst hätten, hätten sie sich sicherlich nie auf dieses Geschäft eingelassen. Sie werden sich jetzt die Frage stellen, wie Sie Ihr Geld zurückbekommen. Diese Frage sollte ein mit Kapitalanlagebetrug vertrauter Rechtanwalt beantworten können.

CAPITALFX: Die Spur des Geldes verfolgen!
Seit über 30 Jahren verfolgt die Anlegerschutz Kanzlei Resch Rechtsanwälte derartige Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt. Insofern sind die Aktivitäten der CAPITALFX nichts wirklich Neues. Die auf Anlagebetrug spezialisierten Anwälte haben ein Instrumentarium aufgebaut, um die Spur des Geldes zu verfolgen. In der Zeit des Internets ist es sehr schwierig geworden, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Wichtig ist dabei, dass die Anleger der CAPITALFX sofort handeln. Je schneller sie die Spur des Geldes verfolgen, desto größer sind die Chancen, dass die Anleger ihr Geld sichern lassen können!

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer der CAPITALFX geworden sin und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückerhalten können, rufen Sie an unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 



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