Chan Jelly – Tradern wurde der Handel nur vorgetäuscht

Der scheinbare Online-Broker Chan Jelly verkauft sich als ernsthafte Plattform für den Online-Handel mit CFDs, Forex und anderen Anlageklassen. Es gibt jedoch zahlreiche Belege, dass es bei Chan Jelly auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Chan Jelly von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Alle Anleger verloren ihr bei Chan Jelly investiertes Kapital. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Chan Jelly die Befürchtung, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Chan Jelly fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Chan Jelly tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Chan Jelly ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Chan Jelly zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Chan Jelly: Haltlose Zusagen auf der Webseite
Was müssen die erstaunten Anleger auf Chanjelly.com lesen? “Die Krypto-Börse, auf die Sie zählen können...Gebaut von Krypto-Pionieren für Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Liquidität”. Dies ist nur ein kleines Zitat der übertriebenen Zusagen, die Interessierte auf der Webseite von Chan Jelly finden. Keine einzige dieser gegebenen Zusagen von Chan Jelly wurde gehalten. Leider sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für unglückliche Anleger und miserable Erfahrungen!
 

 

Chan Jelly: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Chan Jelly-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Chan Jelly an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 24.07.2020 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Chan Jelly: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Chan Jelly-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Chan Jelly gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar keine Firma angegeben, doch dafür gleich drei Geschäftsanschriften. Zum einen die Hardstrasse 201, Floor 22 in 8005 Zürich, Schweiz und die 122 Leadenhall St & Lime St, London EC3V 4AB in England. Des Weiteren die Roosikrantsi 2 in 10119 Tallinn, Estland. Unter diesen Adressen sind die Macher von Chan Jelly jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und eine englische Telefonnummer +442045381326. Die weltweite Suche nach dem Chan Jelly in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Chan Jelly: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden zu akquirieren werden die Angebote von Chan Jelly in allen möglichen Medien und Kanälen beworben. Oft handelt es sich bei diesen Angeboten um Falschinformationen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Imagefilme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird ein meist aggressives Affiliate-Programm begonnen, um andere zu motivieren, intensiv für Chan Jelly zu werben.

Chan Jelly: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Chan Jelly: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Chan Jelly: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Chan Jelly gibt es nicht. Chan Jelly fehlt die Legitimierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es sogar eine Warnung der (Finma). Es ist auch nur schwer zu übersehen, dass es sich bei Chan Jelly um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Chan Jelly geschädigten Investoren ist nahezulegen, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Chan Jelly: Wo sind die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei Chan Jelly mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Chan Jelly sind leider nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Weil sich Chan Jelly ebenso an englischsprachige Anleger wendet, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die betrogenen Anleger aus dieser Sprechergruppe melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um die Gefahr zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Chan Jelly: Schadensersatzansprüche gegen Banken
In Deutschland ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Betroffenen zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken schwerlich realisierbar gewesen.

Chan Jelly: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Umstände sind weit besser, als es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können gegensteuern und das investierte Kapital zurückfordern. Im Moment ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Chan Jelly bald gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die eigentlich seriöse Geldhäuser zur Verfügung stellten. Deren Verantwortliche haben es erwiesenermaßen versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Solche Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Chan Jelly: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen hätten sich die Anleger nie auf eine Geschäftsbeziehung mit Chan Jelly eingelassen. Jetzt bleibt den Getäuschten nur noch die Alternative, sich um den Ausgleich des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorab sollten relevante Fragen geklärt sein. Zu welcher Destination wurden die von Chan Jelly veruntreuten Gelder geschafft? Gibt es die Möglichkeit, dass die geschädigten Anleger ihr bei Chan Jelly eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Schritte sind nun geboten? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt kann diese Fragen umfassend beantworten.

Chan Jelly: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Chan Jelly hoffen? Die Opfer von Chan Jelly finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Chan Jelly sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Chan Jelly bekannt sind.

Chan Jelly: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände solcher Art auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über drei Jahrzehnten. Die Arbeitsweise der Chan Jelly ist so betrachtet nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit ein machtvolle Werkzeuge zum Aufspürendes fortgeschafften Kapitals und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets sehr schwierig geworden. Je eher die Anleger der Spur des Geldes folgen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Nun kommt es darauf an, dass die von Chan Jelly geschädigten Anleger ohne Verzug aktiv werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Chan Jelly geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

24.06.2021

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