Coindeck – Unregulierter Online Broker betrügt Anleger

Der angebliche Online-Broker Coindeck gibt sich als seriöser Plattform für das Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Belege, dass bei Coindeck inakzeptable Zustände herrschen. Es häufen sich Berichte von Tradern über Coindeck, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Viele haben ihr bei Coindeck investiertes Kapital verloren. Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Coindeck Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Coindeck fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Coindeck tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Coindeck ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Coindeck zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Coindeck: Übertriebene Versprechen auf der Website
Was wird den überraschten Interessenten auf der Website von Coindeck da aufgetischt? "Wir haben die unserer Meinung nach effizienteste und benutzerfreundlichste Krypto-Börse und -Wallet geschaffen, weil wir an die Zukunft der Kryptowährung glauben. Wir glauben, dass es das Potenzial hat, das globale Finanz- und Geschäftsleben positiv zu verändern, und dass dies nur möglich ist, wenn es allgemein zugänglich gemacht wird. CoinDeck ist ein Schritt in die Zukunft, die wir sehen wollen." Das ist nur eine kleine Auswahl der fragwürdigen Angaben, die Interessenten auf der Webseite von Coindeck finden. Keine einzige dieser gegebenen Beteuerungen von Coindeck wurde gehalten. Unerfreulicherweise sorgt das verdächtige Geschäftsgebaren eher für unglückliche Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Coindeck: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Coindeck-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Coindeck an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain am 08.10.2013 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Coindeck: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Coindeck-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Coindeck gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Global DLT Exchange SRO mit der Geschäftsanschrift Konventna 7, Bratislava, 81103, Slowakische Republik angegeben, unter dieser sind die Macher von Coindeck jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Telefonnummer +448000885705. Die weltweite Suche nach dem Coindeck in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Coindeck: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Die Empfehlungen von Coindeck werden in allen nur denkbaren Medien und Kanälen beworben. Oft handelt es sich dabei um unrichtige Behauptungen. Weiterhin laden sie Filme auf Youtube hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zeitgleich wird ein meist aggressives Affiliate-Programm gestartet, um andere zu motivieren, intensiv für Coindeck zu werben.

Coindeck: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Coindeck: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Coindeck: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Handelsplattform Coindeck ist nicht gegeben. Coindeck fehlt die Legitimierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist mühelos zu erkennen, dass es sich bei Coindeck um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Coindeck Geschädigten ist zu raten, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

Coindeck: Wo agieren die Betrüger?
Anleger haben es bei Coindeck mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Coindeck sind keineswegs auf den DACH-Raum beschränkt. Weil sich Coindeck ebenso an englischsprachige Trader wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen dieser Sprechergruppe melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Coindeck: Schadensersatzansprüche gegen Banken
In Deutschland ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Geschädigten zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken nicht machbar gewesen.

Coindeck: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Lage ist weit besser, als es scheint. Die Geschädigten können gegen den Anlagebetrug vorgehen und ihr eingesetztes Kapital zurückfordern. Stand jetzt ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Coindeck bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Anlass zu hoffen. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die eigentlich seriöse Finanzinstitute zur Verfügung stellten. Die Verantwortlichen haben es leider versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Derartige Versäumnisse haben den Anlagebetrug erst ermöglicht.

Coindeck: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen ausgestattet, hätten sich die Anleger nicht auf eine Investition bei Coindeck eingelassen. Jetzt bleibt den Getäuschten nur noch die Alternative, sich um Wiederbeschaffung des Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorweg müssen essenzielle Punkte geklärt sein. An welchen Ort wurden die von Coindeck verschobenen Gelder gebracht? Gibt es eine Chance, dass die geschädigten Anleger ihr bei Coindeck eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Vorkehrungen sind von nun an nötig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

Coindeck: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Coindeck hoffen? Die Opfer von Coindeck finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Coindeck sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Coindeck bekannt sind.

Coindeck: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missständen solcher Art auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über drei Jahrzehnten nach. Die Handlungsweise der Coindeck ist so betrachtet nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit eine kraftvolle Palette von Instrumenten zum Aufspüren der unterschlagenen Gelder und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer komplizierter. Je zügiger die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, umso größer sind die Chancen, dass sie ihr Geld sichern lassen können. Wichtig ist jetzt, dass die von Coindeck Geschädigten umgehend tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Coindeck geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

30.01.2022


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