Coinmond – BaFin warnt vor Betreiber des Online-Brokers

Der angebliche Online-Broker Coinmond gibt sich als sichere Plattform für Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Indizien, dass bei Coinmond inakzeptable Zustände herrschen. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei Coinmond sprechen. Viele haben ihr bei Coinmond eingesetztes Kapital verloren. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Coinmond Angst, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Coinmond fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Coinmond tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Coinmond ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Coinmond zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

Coinmond: Anrüchige Beteuerungen
Was müssen die überraschten Besucher auf www.coinmond.com rezipieren? "Unsere Mission ist es, ein offenes Finanzsystem für die Welt zu schaffen...Ein offenes Finanzsystem ist eines, das nicht von einem Land oder einem Unternehmen kontrolliert wird (genau wie das Internet für die Verteilung von Informationen)...Wir glauben, dass dies der Weg mit der größten Hebelwirkung ist, um mehr wirtschaftliche Freiheit, Innovation, Effizienz und Chancengleichheit in der Welt zu erreichen...Wir haben einen Zehnjahresplan, um dieses Ziel zu erreichen". Dies ist nur ein kleiner Teil der fragwürdigen Beteuerungen, die Interessenten auf der Webseite von Coinmond finden. Nicht eine dieser hehren Beteuerungen von Coinmond wurde eingelöst. Leider sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Coinmond: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Coinmond-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Coinmond an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 28.01.2021 bei Hosting Concepts B.V. registriert wurde.

Coinmond: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Coinmond-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Coinmond gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die einschlägig bekannte Firma Woodstocks OÜ mit den beiden Geschäftsanschriften Väike-Paala tn 2 Lasnamäe linnaosa, Tallinn Harju maakond 11415, Estonia und Kanali Tee 6, Floor 2, Room 214, 10112 Tallinn, Estonia angegeben, unter dieser sind die Macher von Coinmond jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die britische Telefonnummer +442039176221. 

Coinmond: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Kunden zu gewinnen werden die Angebote von Coinmond in allen nur denkbaren Medien und Kanälen annonciert. Nicht selten handelt es sich dabei um falsche Versprechen. Weiterhin laden sie Videos auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zeitgleich wird ein meist aggressives Affiliate-Programm gestartet, um andere zu motivieren, die Werbetrommel für Coinmond zu rühren.

Coinmond: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Coinmond: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Coinmond: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Online-Brokers Coinmond ist nicht gegeben. Coinmond fehlt die Autorisierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist unschwer zu übersehen, dass es sich bei Coinmond um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Coinmond Geschädigten ist nahezulegen, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Coinmond: Wo agieren die Betrüger?
Sicher haben die Anleger es bei Coinmond mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Coinmond beschränkten sich leider nicht auf den deutschsprachigen Raum. Da sich Coinmond ebenso an englischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch diese Betrogenen melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Coinmond: Schadensersatzansprüche gegenüber involvierten Banken
Eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland zwingende Voraussetzung. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den betroffenen Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken schwerlich vorstellbar gewesen.

Coinmond: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist zum Glück aussichtsreicher, als es scheint. Die Opfer können gegensteuern und das eingesetzte Kapital zurückverlangen. Stand jetzt ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Coinmond bald gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die eigentlich seriöse Geldhäuser bereitgestellt haben. Die Verantwortlichen haben es leider versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Derartige Unterlassungen ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

Coinmond: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet, hätten sich die Anleger nicht auf eine Investition bei Coinmond eingelassen. Nun bleibt den Betrogenen nur noch die Option, sich um Wiederbeschaffung des unterschlagenen Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Dazu müssen wesentliche Fragen geklärt sein. Wohin wurden die von Coinmond verschobenen Gelder gebracht? Gibt es eine Chance, dass die Opfer der Anlagebetrüger ihr bei Coinmond eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Vorkehrungen sind von jetzt an nötig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

Coinmond: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Coinmond hoffen? Die Opfer von Coinmond finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Coinmond sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Coinmond bekannt sind.

Coinmond: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dergestaltigen Missständen auf dem unregulierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über drei Jahrzehnten nach. Die Arbeitsweise der Coinmond ist somit nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte ein umfangreiches Instrumentarium zum Aufspüren der veruntreuten Gelder und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer aufwendiger, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Je zügiger die Anleger der Spur des Geldes folgen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Wichtig ist vor allem, dass die von Coinmond geschädigten Anleger unverzüglich handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Coinmondt geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

26.08.2021

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