Coinstrades – Nur bittere Erfahrungen für Online Trader

Der angebliche Online Broker Coinstrades verkauft sich als glaubwürdige Plattform für das Trading mit Kryptowährungen. Es gibt jedoch zahlreiche Informationen, dass bei Coinstrades inakzeptable Zustände herrschen. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Coinstrades von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Alle haben ihr bei Coinstrades eingesetztes Geld verloren. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Coinstrades die Befürchtung, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt.  Alle Anleger der Coinstrades fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Coinstrades tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Coinstrades ihr Geld zurückbekommen? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Coinstrades zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Coinstrades: Durchsichtige Zusagen auf coinstrades.com!
Was wird den überraschten Tradern auf coinstrades.com da weisgemacht? "Wir sind seit über 8 Jahren in der Fintech- und Brokerage-Branche tätig....Unser Team hat ganz unten angefangen und sich hochgearbeitet...Wir verstehen Trader, wir verstehen Technologie und 2011 haben wir unseren ersten Online-Trading-Brokerage bootstrapped...Im Jahr 2016, mit über 3.500 aktiven Händlern aus allen Ecken der Welt, beschlossen wir, uns ausschließlich auf den Handel mit Cryptocurrency zu konzentrieren...Es machte für uns Sinn und entsprach dem, was unsere Kunden online wollten". Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der suspekten Zusagen, die Interessierte auf der Webseite von Coinstrades finden. Keine dieser vollmundigen Beteuerungen von Coinstrades wurde eingehalten. Leider sorgen die beunruhigenden Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Coinstrades: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Coinstrades-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Coinstrades an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain bereits am 17.11.2017 bei GoDaddy.com, LLC. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem US-amerikanischen Anonymisierungsdienst Domains By Proxy, LLC.

Coinstrades: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Coinstrades-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Coinstrades gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar keine Firma doch die Geschäftsanschrift Suite 305, Griffith Corporate Center, Beachmont, Kingstown, St. Vincent and Grenadines angegeben, unter dieser sind die Macher von Coinstrades jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es nur noch eine obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die US-amerikanische Telefonnummer +17184885710. Die weltweite Suche nach dem Coinstrades in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Coinstrades: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Offerten von Coinstrades in allen nur denkbaren Medien und Kanälen promotet. Nicht selten handelt es sich bei diesen Empfehlungen um falsche Versprechen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Werbefilmchen auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzuspornen, intensiv für Coinstrades zu werben.

Coinstrades: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Coinstrades: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Coinstrades: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Coinstrades gibt es nicht. Coinstrades fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist unschwer zu erkennen, dass es sich bei Coinstrades um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Coinstrades geschädigten Investoren ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Coinstrades: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei Coinstrades mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Coinstrades beschränkten sich leider nicht auf den DACH-Raum. Weil sich Coinstrades ebenso an englisch- und arabischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die Betrogenen dieser Sprechergruppen melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Coinstrades: Schadensersatzansprüche gegen Banken
In Deutschland ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den betroffenen Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken undurchführbar gewesen.

Coinstrades: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist zum Glück nicht so hoffnungslos, als es scheint. Die geschädigten Investoren können gegen die am Anlagebetrug beteiligten und ihr investiertes Kapital zurückfordern. Stand jetzt ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Coinstrades zeitnah gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die angesehene Geldhäuser bereitgestellt haben. Deren Verantwortliche versäumten es zweifellos, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Diese Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Coinstrades: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesen Kenntnissen, hätte sich kein Investor auf eine Geschäftsbeziehung mit Coinstrades eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des investierten Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorher müssen wesentliche Punkte geklärt werden. Wohin wurden die von Coinstrades verschobenen Gelder geschafft? Gibt es eine Chance, dass die betrogenen Anleger ihr bei Coinstrades eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Schritte sind jetzt nötig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt kann diese Fragen umfassend beantworten.

Coinstrades: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Coinstrades hoffen? Die Opfer von Coinstrades finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Coinstrades sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Coinstrades bekannt sind.

Coinstrades: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände dieser Art auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Art und Weise der Coinstrades ist somit nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit ein mächtiges Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der verschobenen Gelder und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer aufwendiger, Gelder verschwinden zu lassen. Je eher die Betroffenen der Spur des Geldes folgen, desto aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von Coinstrades geschädigten Anleger umgehend tätig werden. 

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Coinstrades geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

23.08.2021

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