Consortis ++ Insolvenzverfahren ++ Bewertung

 

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Consortis Verwaltungs GmbH ist eröffnet. Der Consortis ist ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt. Der Consortis  wird verboten, über Bankkonten und über Außenstände zu verfügen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt André Houben, Fasanenstraße 71 in 10719 Berlin, bestellt.

Insolvenzverwalter prüft, ob Consortis Insolvenzverfahren durchgeführt werden kann

Damit ist es jetzt offiziell, was Consortis Chef Pierre Seiffert schon in den letzten Tagen den Anlegern mitgeteilt hatte. Der Insolvenzverwalter wird jetzt eine Bestandsaufnahme vornehmen und feststellen, ob für die Eröffnung des Verfahrens genug Masse vorhanden ist. Er wird sich bei den Consortis Gläubigern melden und diese auffordern, ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden.

 Consortis Opfer müssen abwarten

Im Moment also können die Opfer der Consortis nichts tun, als abzuwarten. Wenn es soweit ist, werden Resch Rechtsanwälte den geschädigten Anlegern ihre Hilfe zur Anmeldung ihrer Ansprüche anbieten. Über den weiteren Verlauf können sich die Consortis Geschädigten auf dieser Webseite oder beim Insolvenzverwalter informieren.

Consortis und die „zweiten“ Darlehen

Die Insolvenz der Consortis war unausweichlich. In Millionenhöhe hat die Consortis sich von den Anlegern die sogenannten zweiten Darlehen, meist über 25.000,00 Euro, überweisen lassen. Teilweise wurden diese zweiten Darlehen bei der Consortis als „Darlehen“ bezeichnet, die sie von den Anlegern erhalten haben. Meist aber sollten diese Darlehen offiziell zur Instandsetzung der Wohnung verwendet werden. Das dürfte aber nur selten den Tatsachen entsprechen.

Consortis Garantie wertlos

Tatsächlich dienten diese zweiten Darlehen zur Befriedigung der sogenannten „Garantiezahlungen“, die  man den Anlegern versprochen hat. Um die eigene Liquidität zu erhalten, musste die Consortis immer mehr Wohnungen verkaufen, um von den Käufern immer mehr zweite Darlehen (manchmal auch dritte Darlehen) zu erhalten.

Consortis Schneeballsystem

Dieser Zufluss an frischem Geld an die Consortis wurde durch die Berichterstattung von Resch Rechtsanwälte unterbrochen. Das Consortis Schneeballsystem brach zusammen. Zuerst kam es zu Auszahlungsstockungen, dann zur Zahlungseinstellung und jetzt folgerichtig die Insolvenz der Consortis.

Rund 250 bis 300 Käufer von überteuerten Immobilien diverser Immobilienverkäufer dürften von der Insolvenz der Consortis betroffen sein.

Haftungsansprüche gegenüber den Verkäufern

Die Consortis war nur der Vertrieb, der für diverse Immobilienverkäufer die Wohnungen nach dem Consortis-Konzept verkauft hat. Resch Rechtsanwälte werden für ihre Mandanten gegenüber den Verkäufern die Rückabwicklung und Schadloshaltung verlangen.

Nach der langjährigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes haben die betrogenen Käufer das Recht, so gestellt zu werden, als hätten sie die Wohnung nie erworben. Sollte der Insolvenzverwalter feststellen, dass strafrechtlich erhebliche Tatbestände vorliegen, ist eine Durchgriffshaftung im Hinblick auf die verantwortlichen Personen denkbar.

Resch Anlegerrecht

 

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Geschädigten der Consortis die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.