Consortis ++ Zahlungsstockung ++ Was können Anleger tun?

 

Erwerber, die nach dem Consortis Steuerspar Konzept  eine Immobilie erworben haben, berichten von ersten Zahlungsstockungen. Nach Einschätzung von Resch Rechtsanwälte muss es zum Zusammenbruch des Consortis Konzeptes kommen. Es stellt ein Schneeballsystem dar, das nur bei ständig steigenden Verkaufszahlen hätte funktionieren können.

Die Consortis hatte für Reihe von Immobilienunternehmen den Vertrieb von Eigentumswohnungen übernommen. Dazu gehören unter anderen die Fineline aus Elmshorn.

Consortis: Ohne Garantie erhebliche Zuzahlungen

Ohne die Garantiezahlungen drohen Erwerbern der Wohnungen erhebliche monatliche Belastungen. Consortis Strippenzieher Pierre Seiffert (vormals Pierre Siebelt) hatte vielen Anlegern noch ein zweites Darlehen aufgeschwatzt, das angeblich zur Sanierung der Wohnung verwendet werden sollte.

Consortis: Zweites Darlehen wird zweckentfremdet

Tatsächlich wurden aus diesem zweiten Darlehen aber die laufenden Verpflichtungen aus den Garantieverträgen beglichen, die wiederum auch jenen Erwerbern zugesagt wurden, deren Solvenz für das zweite Darlehen nicht ausreichend war.

Diese Anleger trifft es nun besonders hart. Sie haben nicht nur die Unterdeckung für den Ausgleich des Immobilienkredites zu tragen, sondern zusätzlich noch die Last des zweiten Darlehens.

Haftungsansprüche gegen die Consortis 

Die Consortis haftet für die Zahlungen aus den Serviceverträgen. Zudem gibt es eine Haftung wegen Falschberatung. Die von der Consortis gegebenen Versprechungen waren unhaltbar. Das Steuersparkonzept ist rechtlich fragwürdig und sogar steuerschädlich.

Consortis: Verkaufsgarantie ist nichts wert

Die Weiterverkaufsgarantie gaukelte den Erwerbern vor, die Consortis würde die Immobilie wieder zum Einstiegspreis zurücknehmen. Da diese Garantie nicht notariell beurkundet war, war sie von vornherein ungültig. Hier liegt eine bewusste Täuschung der Anleger vor. Ob darin auch ein strafbarer Betrug zu sehen ist, soll hier nicht entschieden werden. Es könnte aber Ermittlungen des zuständigen Landeskriminalamtes auslösen.

Haftung der Verkäufer

Für die haltlosen Versprechungen der Consortis haftet grundsätzlich auch der Verkäufer. Das ist die Rechtsprechung seit den 80er Jahren. Der Verkäufer ist danach auf Rückabwicklung und Schadenersatz verpflichtet. Der falsch beratene und getäuschte Anleger wird so gestellt, als hätte er die Wohnung nie erworben.

 

 

Resch Anlegerrecht

Resch Rechtsanwälte. Anlegerschutz seit 1986.

Pierre Siebelt ist seit vielen Jahren bei Resch Rechtsanwälte bekannt. Resch Rechtsanwälte bieten allen Geschädigten der Consortis die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030/885 977 0 oder füllen Sie den Fragebogen aus.