Cryptopoint – Ist das Anlagebetrug?

Die Cryptopoint gibt vor, dass dem Trader bestmögliche Bedingungen zur Verfügung gestellt werden, um beim Online-Trading gleichermaßen schnelles wie sicheres Geld zu verdienen. Alles bei Cryptopoint ist Anlagebetrug. Kein Cent ist investiert worden. Nichts wird bei der Cryptopoint gehandelt. Das Geld ist gleich in den Taschen der Anlagebetrüger gelandet. Alles, was der Anleger auf seinem Bildschirm sieht, ist fake. Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug? Wie bekommt der Anleger sein Geld zurück? Was können Anleger tun, die von der Cryptopoint betrogen worden sind?

Cryptopoint: Haltlose Zusagen auf der Webseite
Was müssen die perplexen Besucher auf der Website von Cryptopoint lesen? "CryptoPoint hilft Ihnen dabei, alles über digitale Währungsmärkte und Handelsstrategien mit detaillierten E-Books und Lernmaterialien zu verstehen." Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der suspekten Zusagen, die Neugierige auf der Webseite von Cryptopoint finden. Keine einzige dieser vollmundigen Zusagen von Cryptopoint wurde eingelöst. Betrüblicherweise sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für unglückliche Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Cryptopoint: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Cryptopoint-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Cryptopoint an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 15.03.2016 bei GoDaddy Online Services Cayman Islands Ltd. registriert wurde. 

Cryptopoint: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Cryptopoint-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten, in diesem Fall die inzwischen ebenfalls eliminierten Webseiten Bitcointrader.software, Xtraderfx.net, Xtrader-fx.com und Xtraderfx.com, immer mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese Seiten werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig wieder abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Cryptopoint gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma GPay LTD mit der Geschäftsanschrift 47 Churchfield Rd London W3 6AY angegeben, unter dieser sind die Macher von Cryptopoint jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Telefonnummer 02033183272. Die weltweite Suche nach dem Cryptopoint in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Cryptopoint: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Empfehlungen von Cryptopoint in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen präsentiert. Immer wieder handelt es sich dabei um unrichtige Behauptungen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Werbefilmchen auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Parallel wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für Cryptopoint zu rühren.

Cryptopoint: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Cryptopoint: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Cryptopoint: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers Cryptopoint ist nicht vorhanden. Cryptopoint fehlt die Regulierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der FCA vom 23.05.2018. Es ist auch nur schwer zu übersehen, dass es sich bei Cryptopoint um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Cryptopoint Geschädigten ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Cryptopoint: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Zweifellos haben die Trader es bei Cryptopoint mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Cryptopoint beschränkten sich leider nicht auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich Cryptopoint ebenso an Trader in Russland wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen auch von dort melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Cryptopoint: Schadensersatzansprüche gegen Banken
In Deutschland ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Geschädigten zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken undurchführbar gewesen.

Cryptopoint: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Lage ist bei Weitem nicht so aussichtslos, als es scheint. Die geschädigten Anleger können gegen den Anlagebetrug vorgehen und ihr investiertes Geld zurückverlangen. Stand heute ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Cryptopoint zeitnah ergriffen werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die um gute Reputation bemühte Finanzinstitute zur Verfügung stellten. Diese haben es nachweislich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Diese Säumnisse haben den Anlagebetrug erst ermöglicht.

Cryptopoint: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätte sich kein Investor auf Geschäfte mit Cryptopoint eingelassen. Jetzt bleibt den Opfern nur noch die Alternative, sich um Wiederbeschaffung des Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Diesbezüglich müssen essenzielle Fragen beantwortet werden. Wohin wurden die von Cryptopoint unterschlagenen Gelder geschafft? Gibt es eine Chance, dass die geschädigten Anleger ihr bei Cryptopoint eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Aktionen sind von jetzt an fällig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten

Cryptopoint: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Cryptopoint hoffen? Die Opfer von Cryptopoint finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Cryptopoint sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Cryptopoint bekannt sind.

Cryptopoint: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände dieser Art auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren. Die Arbeitsweise der Cryptopoint ist insofern nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte ein kraftvolles Equipment zum Aufspüren der veruntreuten Gelder und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets wirklich schwer geworden. Je schneller die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von Cryptopoint geschädigten Anleger sofort tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Cryptopoint geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

16.04.2022

Kontakt per Messenger

Selbstverständlich können Sie uns auch via Messenger kontaktieren


Kontakt

RESCH LAW

RESCH PL

RA Jochen Resch

RA Manfred Resch