CryptosBank – Keine Auszahlung von Gewinnen oder Einlagen

Der vorgebliche Online-Broker CryptosBank gibt sich als einwandfreie Handelsplattform für das Online-Trading mit CFDs und Forex aus. Es mehren sich jedoch die Hinweise, dass bei CryptosBank keineswegs alles in geraden Bahnen läuft. Es sammeln sich Berichte von Tradern über CryptosBank, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Die Trader haben ihr gesamtes bei CryptosBank eingesetztes Kapital verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Trader der CryptosBank Angst, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von CryptosBank ist noch nicht abgestellt. Alle Trader der CryptosBank fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Trader der CryptosBank tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Trader der CryptosBank ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen CryptosBank zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

 

CryptosBank: Suspekte Zusagen auf der Website www.cryptosbank.ch!
Was wird den überraschten Tradern auf www.cryptosbank.ch da weisgemacht? „Die Investition in Kryptowährung unterscheidet sich von der Investition in irgendeinen anderen Vermögenswert. Es ist innovativ, frisch und aufregend. Mit der richtigen Handelsstrategie haben Sie eine viel bessere Chance, einen Return on Investment zu erzielen. Unsere Mission ist es, unseren Kunden das beste Online-Investitionserlebnis zu bieten. Wir erreichen dies, indem wir eine intuitive Anlageplattform mit modernsten Handelstools und erstklassiger Ausführungsgeschwindigkeit unterhalten, eine Plattform, die mit den neuesten technologischen Fortschritten entwickelt wurde und sich sowohl an neue Investoren als auch an Profis richtet. Wenn Sie Ihre Strategie betrachten, gibt es einige wichtige Dinge, die Sie beim Kryptowährungsmarkt beachten sollten. Der Markt ist sehr volatil. Es ist üblich, dass der Wert einer Münze innerhalb weniger Tage um 20-30% schwankt.“ Das ist nur eine kleine Passage der suspekten Zusagen, die Interessenten auf der Webseite von CryptosBank finden. Nicht eine dieser hehren Zusagen von CryptosBank wurde eingehalten. Bedauerlicherweise sorgt das bedenkliche Geschäftsgebaren eher für unglückliche Anleger und miserable Erfahrungen!

CryptosBank: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der CryptosBank-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website cryptosbank.ch an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass die Webseite erst am 17.05.2021 registriert wurde und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem niederländischen Anonymisierungsdienst Openprovider – Hosting Concepts B.V. verstecken. 

CryptosBank: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die CryptosBank-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website cryptosbank.ch gibt es dazu nur spärliche Angaben. So findet sich am Ende der Webseite lediglich folgender Hinweis: „Kontakt-E-Mail: [email protected] Beachmont Business Centre, Suite 63 Kingstown, St.Vincent und die Grenadinen“. St. Vincent und die Grenadinen? Bei St. Vincent und den Grenadinen handelt es sich um einen winzigen Inselstaat in der Karibik, der auch als Sitz für Briefkastenfirmen zum Einsatz kommt. Das Beachmont Business Centre ist in diesem Zusammenhang hinlänglich bekannt. Bei der Suche nach der CryptosBank im dortigen Unternehmensregister wird man jedoch nicht fündig. Auch die weltweite Suche nach der CryptosBank in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis und verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

CryptosBank: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden zu akquirieren werden die Empfehlungen von CryptosBank in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen promotet. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Nicht selten handelt es sich bei diesen Empfehlungen um unrichtige Behauptungen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Imagefilme auf Youtube hoch, in denen interessierte Trader mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Parallel wird ein meist aggressives Affiliate-Programm gestartet, um andere anzustacheln, intensiv für CryptosBank zu werben.

CryptosBank: Kriminelle Geschäftspraktiken!
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

CryptosBank: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

CryptosBank: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung der Handelsplattform CryptosBank ist nicht gegeben. CryptosBank fehlt die Autorisierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs.  Es ist gut zu erkennen, dass es sich bei CryptosBank um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von CryptosBank geschädigten Investoren ist zu raten, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

CryptosBank: Wo agieren die Betrüger?
Trader haben es bei CryptosBank mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der CryptosBank sind keineswegs auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Weil sich CryptosBank mit einem Übersetzungstool an Trader in aller Welt wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen von überall her melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

CryptosBank: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den geschädigten Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken gewiss nicht machbar gewesen.

CryptosBank: Anleger wollen ihr Geld zurück!
Die Umstände sind bei Weitem nicht so hoffnungslos, als es den Anschein hat. Die geschädigten Investoren können gegensteuern und ihr eingesetztes Geld zurückverlangen. Derzeit ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von CryptosBank zeitnah gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die um gute Reputation bemühte Banken bereitgestellt haben. Die versäumten es nachweislich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Trader und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Derartige Säumnisse ermöglichten den Anlagebetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

CryptosBank: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesen Kenntnissen, hätten sich die Interessenten nie auf eine Investition bei CryptosBank eingelassen. Jetzt bleibt den Getäuschten nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des unterschlagenen Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzen wir bei guten Erfolgsaussichten an. Vorab müssen wesentliche Fragen beantwortet werden. An welchen Ort sind die von CryptosBank verschobenen Gelder gelangt? Gibt es realistische Aussichten, dass die geschädigten Anleger ihr bei CryptosBank eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Aktionen sind von jetzt an gefordert? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

CryptosBank: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von CryptosBank hoffen? Die Opfer von CryptosBank finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit CryptosBank sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie CryptosBank bekannt sind.

CryptosBank: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missständen solcher Art auf dem unregulierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren nach. Die Methoden der CryptosBank sind so gesehen nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahre ausgereifte und starke Werkzeuge zum Aufspüren der entzogenen Investitionen und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets äußerst schwierig geworden. Je zügiger die Trader der Spur des Geldes folgen, umso besser stehen die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Nun kommt es darauf an, dass die von CryptosBank Geschädigten unverzüglich aktiv werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von CryptosBank geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

05.12..2021


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