LG Augsburg: DSS Vermittlerin vergleicht sich vor Gericht

31.10.2012

Der von der Berliner Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte erstrittene Vergleich vor dem Landgericht Augsburg hat eine externe Vermittlerin der DSS Vermögensverwaltung AG & Co. 1. KG dazu verpflichtet, der Anlegerin den überwiegenden Teil ihres Schadens Zug um Zug gegen Übertragung der erworbenen Beteiligung auszugleichen...

Die 37-jährige Anlegerin, eine Angestellte im öffentlichen Dienst, erwarb auf Grund einer Beratung der Anlagevermittlerin im September 2003 eine Beteiligung an der DSS in einem Beteiligungsvolumen von rund € 27.000,00. Dem Erwerb war die Beratung der Anlagevermittlerin vorausgegangen. Diese war fehlerhaft. Die Beteiligung wurde unter Vorlage einer persönlichen Prognoseberechnung als eine sichere Möglichkeit zur Altersvorsorge dargestellt, wobei die vielfältigen Risiken, insbesondere eines Teil- und Totalverlustes verschwiegen wurden. In der Beratung wurde statt dessen der Anlegerin vorgeschlagen, sowohl die bestehenden beiden Lebensversicherungsverträge, als auch den Bausparvertrag zu kündigen, und den Erlös aus den abgewickelten Verträgen in den DSS-Vertrag anzulegen und für die Dauer von 25 Jahren monatliche Raten auf den Beteiligungsvertrag zu zahlen.
 
In der mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Augsburg ließ die Kammer deutlich werden, dass die erfolgte Beratung mangelhaft gewesen sein könnte.

Resch Anlegerrecht

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