EU Finance – Erfahrungen: Ist das Anlagebetrug?

Die EU Finance impliziert, dass dem Anleger exzellente Möglichkeiten geboten werden, um mit dem Online-Trading gleichzeitig schnelles und sicheres Geld zu erlösen. Bei EU Finance ist alles Anlagebetrug. Nichts wird bei der EU Finance gehandelt. Alles, was der Anleger auf seinem Bildschirm sieht, ist Fake. Kein Cent ist investiert worden. Das Geld ist gleich in den Taschen der Anlagebetrüger gelandet. Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Was können Anleger tun, die von der EU Finance betrogen worden sind? Wie bekommt der Anleger sein Geld von unseriösen Anbietern zurück? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?
 


EU Finance: Angaben auf eufinance.co sind falsch und unseriös!
Was wird den überraschten Besuchern auf der Website von EU Finance da vorgesetzt? “Mit einem umfassenden Fokus auf Sicherheit, Schutz und Risikomanagement konzentrieren wir uns darauf, unseren Kunden zu helfen, das höchstmögliche Einkommen mit ihrer bevorzugten Strategie, ihrem Budget und ihrem Finanzinstrument zu erzielen.” Das ist nur ein kleines Exzerpt der übertriebenen Zusagen, die Interessierte auf der Webseite von EU Finance finden. Keine einzige dieser vollmundigen Beteuerungen von EU Finance wurde gehalten. Betrüblicherweise sorgt das zwielichtige Geschäftsgebaren für schlechte Erfahrungen und unglückliche Anleger!

EU Finance: Domain-Eintrag wird versteckt!
Natürlich wollen die Anlagebetrüger nicht, dass man sie leicht aufspüren kann. Deshalb hat die EU Finance-Webseite auch kein aussagekräftiges Impressum mit den vollständigen Angaben und einer Anschrift der Betreiber ebendieser Webseite. Auch die Domaindaten der eufinance.co enthalten keinen Hinweis, wer die Seite einst angemeldet hat, sondern nur, dass die Registrierung am 28.01.2022 bei NameSilo, LLC erfolgte und sich die wirklichen Domaininhaber – für uns ganz erwartungsgemäß – hinter einem Anonymisierungsdienst namens PrivacyGuardian verstecken.

EU Finance: Wer steckt dahinter?
Anleger werden diese Frage nicht beantworten können. Die Anlagebetrüger verschleiern ihre Identität perfekt – fast. Dies ist normal, denn sie betreiben regelmäßig verschiedene Webseiten, auf denen sie ihr betrügerisches Geschäftsmodell anbieten. Bevor die Domain eufinance.co an den Start ging, gab es bereits die Domain eufinance.eu, die mittlerweile nicht mehr aufrufbar ist. Inhaltlich gab es keinerlei Unterschiede zur derzeit aktiven Domain und die somit derselben Tätergruppe zuzuordnen ist.


EU Finance: Wer ist der Betreiber dieses Konstrukts?
Auf der aktuellen Website von EU Finance gibt es dazu nur spärliche Angaben. Neben der obligatorischen Support-Email-Adresse [email protected] werden dem potenziellen Anlage-Interessenten noch die Kontakt-Telefonnummern +441164710015 und +442080896172 mit jeweils britischer Ländervorwahl aufgeführt, was aber keinerlei Rückschlüsse auf die Betreiber der Plattform zulässt. Als Anschrift fungiert die 2B John Islip Street, Westminster, London, SW1P 4PX, im Vereinigten Königreich, jedoch befand sich dort zu keiner Zeit ein Handelsimperium à la EU Finance. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass dieselbe Anschrift auch bei einer anderen, bereits als betrügerisch entlarvten, Handelsplattform verwendet wurde, und zwar bei der CoinePro (coinepro.com). Ist dies bloß ein Zufall? Unsere Ermittlungen hierzu halten an. 

EU Finance: Internationale Recherchen
Die weltweite Suche nach der EU Finance in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Die EU Finance ist ein Phantasieprodukt. Und auch die Angaben bezüglich einer etwaigen Betreiberfirma der EU Finance, die wir innerhalb der Angaben auf der mittlerweile bereits abgeschalteten Domain eufinance.eu ablesen konnten, konnten wir nicht verifizieren. Eine Schroder Ltd., so der Name der angeblichen Betreiberfirma, die unter der Anschrift Trust Company Complex, Ajeltake Road, Ajeltake Island, Majuro, Republic of the Marshall islands, MH 96960 ansässig sein sollte, konnten wir nicht am besagten Ort finden.

EU Finance: Ajeltake Island?
Dies ist eine Insel des Majuro Atolls im Pazifischen Ozean und hat weit unter 2.000 Einwohner. Wenn überhaupt, dann dient dieser Ort als Briefkastenanschrift. Zumal die benannte Adresse in der Vergangenheit immer wieder im Zusammenhang mit betrügerischen Plattformen und sogar mit den Panama Papers auftauchte, kein gutes Zeichen! Aber mit unseren Recherche-Werkzeugen ist es unserem Investigations-Team gelungen, die Fährte zu den Anlagebetrügern aufzunehmen.

EU Finance: Warnungen der Aufsichtsbehörden
Es ist wenig überraschend, dass die EU Finance mit ihren Geschäftsgebaren und dem fragwürdigen Auftreten schon vor längerer Zeit, als noch die Vorgängerdomain eufinance.eu aktiv war, ins Visier der spanischen CNMV geraten ist. So veröffentlichte die Aufsichtsbehörde bereits am 20.09.2021 folgende Warnung: „CNMV WARNT DIE ÖFFENTLICHKEIT VOR NICHT REGISTRIERTER FIRMA... warnt die Comisión Nacional del Mercado de Valores, dass:
●    https://eufinance.eu
●    EU FINANCE
nicht befugt ist, die in Artikel 140 des spanischen Wertpapiermarktgesetzes aufgeführten Wertpapierdienstleistungen, zu denen auch die Anlageberatung gehört, zu erbringen…“

Es bleibt bloß eine Frage der Zeit, bis auch weitere regulatorische Institutionen – es sei an dieser Stelle die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) als Beispiel genannt – auf EU Finance aufmerksam werden und vor ihren strafwürdigen Aktivitäten warnen werden.

EU Finance: Schema des Anlagebetruges 
Der Anlagebetrug läuft klar ersichtlich nach dem wiederkehrenden Schema ab: Anleger steigen mit einer kleinen Summe – meist 250 Euro – ein und erleben schnell, wie sich dieser Betrag vermehrt, so dass sie bereit sind, immer höhere Summen zu „investieren“. Die Probleme kommen auf, sofort wenn Anleger ihr Geld ausgezahlt haben wollen, denn dann müssen angeblich auf einmal Steuern, Provisionen, Gebühren oder sonst was gezahlt werden. Erst mit Verspätung merken viele Anleger, dass sie einem Anlagebetrug aufgesessen sind und nie die Absicht bestand, das Geld wieder auszuzahlen.

EU Finance: Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?
Viele geschädigte Anleger fragen sich, wie sie bei Anlagebetrug handeln sollen, da eine Strafanzeige kaum Sinn ergibt, weil diese vor allem der Strafverfolgung und nicht der Wiederbeschaffung des Geldes dienen. Welche Art von Hilfe gibt es bei Anlagebetrug und wie erhalten die geschädigten Anleger ihr Geld zurück? Der auf Anlagebetrug spezialisierte Anwalt weiß, wie man den Spuren des Geldes folgt, denn wie hieß es doch früher, Geld ist nie weg, sondern nur woanders. Heute lässt sich ergänzen: Es ist kompliziert, doch mit den richtigen Werkzeugen ist es möglich, Geld systematisch digital zu verfolgen – auch wenn es mit Bitcoin über einen Crypto Exchanger eingezahlt wurde.
 


RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
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03.11.2022


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