Stuttgarter Lebensversicherung: OLG Stuttgart entscheidet zu Gunsten der Eurosolid-Anleger

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat in sieben Berufungsverfahren die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. die Berufung zurückgewiesen und die Schadenersatzansprüche damit bestätigt.

Bestätigung der Schadenersatzansprüche

Mit diesen Entscheidungen hat das OLG Stuttgart festgestellt, dass die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. ihre Rolle als reine Kreditgeberin überschritten hat. Sie war nicht als reine Darlehensgeberin aufgetreten, sondern hatte für das Anlagekonzept Werbung gemacht und den Eindruck erweckt, das Konzept geprüft zu haben.

Eigene Aufklärungspflicht
Aufgrund der von ihr eingenommenen Rolle im Gesamtkonzept war die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. verpflichtet, die Anleger über die Risiken der Geldanlage aufklären, insbesondere darauf hinzuweisen, dass das ganze Konzept von unüberprüften und tatsächlich technisch unzutreffenden Angaben der Eurosolid Energy GmbH & Co. KG bezüglich der erreichbaren Stromerträge abhing.

Ausgleich der Schäden durch die Stuttgarter Lebensversicherung a.G.
Durch das OLG Stuttgart ist damit bestätigt worden, dass die Anleger die Darlehen nicht weiter bedienen müssen und die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. Zug um Zug gegen Übergabe der Photovoltaikanlagen, die von den Anlegern aus eigenen Mitteln geleisteten Zahlungen ausgleichen muss. Die Kosten des Verfahrens hat die Versicherung ebenfalls zu tragen.

Schadenersatzklagen von Resch Rechtsanwälte
Die Rechtsauffassung der Kanzlei Resch Rechtsanwälte ist durch diese Entscheidungen des OLG Stuttgart voll und ganz bestätigt worden. Resch Rechtsanwälte reichen jetzt umgehend weitere Klagen auf Schadenersatz gegen die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. bei dem LG Stuttgart ein.

Wenn Sie auch Ihren Schaden von der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. ersetzt erhalten wollen, nutzen Sie bitte die Möglichkeit und nehmen Sie mit uns Kontakt auf.